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Weltchronik

Eisenbahner streiken bis Donnerstag

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In Frankreich hat nach Gewerkschaftsangaben am Dienstagabend ein 36-stündiger Streik der Eisenbahner begonnen.

Sechs der acht Gewerkschaften bei der staatlichen Bahngesellschaft SNCF haben die Beschäftigten landesweit zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Laut SNCF wird durch den Streik bis Donnerstagmorgen voraussichtlich jeder dritte TGV-Hochgeschwindigkeitszug und jeder zweite oder dritte Regionalexpress ausfallen. Im Großraum Paris wird demnach nur die Hälfte der sonst üblichen Pendlerzüge verkehren.

Keine Beeinträchtigung in Österreich
Der grenzüberschreitende Verkehr soll dagegen "quasi-normal" laufen. Der Hochgeschwindigkeitszug Eurostar durch den Eurotunnel soll ebenfalls normal weiter verkehren. Der Streik gilt als Machtdemonstration gegenüber der neuen Bahn-Chefin Anne-Marie Idrac. Sie hatte den Posten im Juli von Louis Gallois übernommen, der damals neuer Ko-Chef des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns EADS wurde. Auf Zug-Verbindungen der ÖBB wird der Streik keine Auswirkungen haben.

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