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Evakuierung

Fünf Tote bei Vulkanausbruch in Ecuador

Die Evakuierung mehrerer Dörfer wurde angeordnet. 3.000 Menschen sind auf der Flucht.

Bei einer neuerlichen Eruption des Vulkans Tungurahua in Ecuador sind nach lokalen Medienberichten mindestens fünf Menschen zu Tode gekommen. Der 5.023 Meter hohe Koloss in den Zentral-Anden rund 130 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Quito stieß seit der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) Felsbrocken, Lava und Aschewolken aus. Fünf nahe gelegene Ortschaften wurden stark beschädigt, berichtete die Zeitung "El Universo" am Mittwochabend. Präsident Rafael Correa rief in der Region den Notstand aus. Bis zum Abend wurden nach diesen Angaben 1.450 Menschen aus gefährdeten Gebieten in Sicherheit gebracht.

Der Ascheregen hat nach Behördenangaben mehrere Ortschaften erreicht und 20.000 Hektar landwirtschaftlicher Fläche zerstört. Der Direktor des Geophysischen Instituts von Ecuador, Hugo Yépez, warnte, es sei mit einem großen Ausbruch zu rechnen.

Bereits Anfang Jänner hatte der Tungurahua riesige Mengen Asche, Steine und Lava ausgestoßen. Der Vulkan, dessen erster Ausbruch im 17. Jahrhundert verzeichnet worden war, ist nach langer Ruhezeit seit 1999 wieder aktiv.

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