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Coup des Lebens

Häfnbruder flieht versteckt in einem Karton

Ein Drogendealer floh aus einem deutschen Gefängnis: Er versteckte sich in einem Karton - und wurde von der Post abgeholt.

Filmfreife Flucht aus deutschem Häfn: Der Häftling Yasar Bayrak hatte sich am 10. November in einem Karton versteckt - und verschickte sich selbst per Post in die ersehnte Freiheit. Zusammen mit anderen Kartons, die durch eine Spedition in dem Gefängnis in Willich abgeholt wurden, gelang dem 37-Jährigen die Flucht aus dem Gefängnis: Kaum außerhalb der Anstaltsmauern angelangt schlitzte er die Pappschachtel und die Plane des Lkw einfach auf und sprang unbemerkt von der Ladefläche.

Fahrer alarmierte Anstaltsleitung
Der Fahrer des Lkw bemerkte erst auf der Autobahn, dass etwas nicht stimmte: Die Plane wehte im Wind. Er schaute nach - und stellte fest, dass ein Karton geöffnet war. Sofort alarmierte er die Anstalt. Die Leiterin des Gefängnisses rief zum Zählappell und musste feststellen: Ein Mann zu wenig.

Hintergrund: Fehlende Technik erleichterte Flucht
Die 105 Jahre Justizvollzugsanstalt in Willich (Nordrhein-Westfalen) verfügt nicht über eine "Detektionsschleuse": Mit ihr werden an den Toren per Messung von Herzschlägen blinde Passagiere enttarnt.

Hinweise auf den Aufenthaltsort des Geflohenen liegen der Polizei nicht vor. Die für diesen Fall zuständige Staatsanwaltschaft Düsseldorf und die Kripo Viersen fahnden bundesweit nach dem entwichenen Strafgefangenen. Hinweise nimmt die Kripo Viersen unter Telefon 049(0) 2162-3770 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.



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