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Trauerarbeit

Hunderte gedenken der Amoklauf-Opfer

Tausend Menschen haben am Freitag den Opfern von Winnenden gedacht.

In Weiler zum Stein fand ein ökumenischer Trauergottesdienst mit mehr als tausend Menschen statt. Der Amokläufer Tim K. und die Mehrzahl der getöteten Schüler stammten aus diesem Ort.

Vertrauen zerbrochen
"Wir müssen lernen, wieder neu aufeinander zuzugehen", sagte der evangelische Dekan Eberhard Gröner in seiner Predigt. Das Grundvertrauen in dem Ort sei zerbrochen. Man könne die Tat nicht erklären: "Was ging in diesem jungen Menschen vor, der zum Mörder wurde? Das können wir nicht einmal ahnen."

Auch in Wendlingen, wo Tim K. zwei Menschen in einem Autohaus erschossen und sich dann selbst getötet hatte, gab es einen Gedenkgottesdienst.

Auf dem Stuttgarter Schlossplatz kamen mehrere hundert Schüler zusammen und zündeten Kerzen für die Opfer an. Heinz Hinz, Leiter der Silberburg-Schule, die die Veranstaltung initiiert hatte, erklärte, es gehe darum "ein Zeichen des Andenkens und der Trauer zu setzen und gleichzeitig Achtsamkeit füreinander und untereinander zu entwickeln".



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