Eigentlich sollte man keine Süßigkeiten von Fremden annehmen. Daran hat sich die Kabinencrew einer British-Airways-Maschine nicht gehalten und von einem Passagier Gummibärchen angenommen. Drei Flugbegleiter landeten deshalb sogar im Krankenhaus.
Nach manchen Flügen erhalten die Flugbegleiter ein kleines Geschenk von den Passagieren. In der vergangenen Woche hat die Crew auf einem British-Airways-Flug von London Heathrow nach Los Angeles von einem Passagier eine Packung Gummibärchen geschenkt bekommen.
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In Los Angeles angekommen, haben einige Crewmitglieder die Süßigkeit im Shuttlebus gegessen. Den Großteil haben drei Flugbegleiter verspeist. Doch bald fühlten sie sich sehr unwohl.
Hatten außerkörperliche Erfahrung
Laut eigenen Angaben hatten die drei Betroffenen wegen der Gummibärchen eine außerkörperliche Erfahrung. Sie hatten das Gefühl, ihren Körper aus der Vogelperspektive wahrzunehmen. Als die Symptome immer stärker wurden, seien sie in Panik geraten und in ein Krankenhaus gebracht worden.
Im Krankenhaus wurde festgestellt, dass die Crew unbewusst Gummibärchen mit einem hohen THC-Anteil, dem Cannabis-Wirkstoff, gegessen hatte. Die Tüte soll insgesamt 300 Milligramm THC gehabt haben, so Medienberichte. Das ist eine große Menge.
Keine Disziplinarmaßnahme gegen Crew
Die Crew hat sich inzwischen wieder erholt. Den Rückflug hat aber eine Ersatzcrew übernommen. Die Betroffenen wurden als Passagiere einige Tage später mit einem anderen Flug nach London zurückgeflogen.
Bisher gibt es keine Hinweise, dass die Crew wusste, was sie genau zu sich nahmen. Aus diesem Grund wurde keine Disziplinarmaßnahme gegen sie eingeleitet. Die Fluggesellschaft will nun den verantwortlichen Passagier finden.