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Griechenland

Randale nach Demos in Athen

Bei gewalttätigen Ausschreitungen in Athen mußte die Polizei mit Tränengas gegen Autonome vorgehen

Die griechische Polizei hat am Donnerstagabend im Zentrum der Hauptstadt Athen Tränengas und Schlagstöcke eingesetzt, um rund 300 Autonome auseinanderzutreiben. Sie hatten im Anschluss an eine Demonstration gegen eine Pensionsreform randaliert. Sie bewarfen die Beamten mit Steinen und versuchten ins Parlament einzudringen. Verletzt wurde niemand, berichtete die griechische Nachrichtenagentur ANA. Etwa 3000 Menschen hatten am Abend gegen die bevorstehende Billigung eines neuen Rentengesetzes protestiert.

Bereits am Vortag hatten rund 100.000 Menschen gegen das neue Rentengesetz demonstriert. Zu den umstrittenen Änderungen zählt die Erhöhung der Rentenbeitragszeit um zwei Jahre. Damit könnten die Griechen erst nach 37 Beitragsjahren und frühestens im Alter von 60 Jahren in Rente gehen. Bisher müssen sie 35 Jahre lang arbeiten und konnten schon mit 58 in den Ruhestand gehen. Das Gesetz sollte in der Nacht zum Freitag verabschiedet werden.

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