Dicke Luft in Peking - durch den Sturm noch schlimmer als sonst

Sturm

Sandsturm hüllt Peking in gelbe Wolke

Ein schwerer Sandsturm hat am Dienstag Chinas Hauptstadt Peking in eine gelbe Staubwolke gehüllt und zu starken Sichtbehinderungen geführt.

Nach Angaben der örtlichen Umweltschutzbehörde wehte der Sand von der benachbarten Provinz Shanxi sowie aus der Inneren Mongolei nach Peking. Der Sandsturm könne bis zu drei Tage andauern, erklärte die Behörde weiter. Obwohl die Sichtweite stellenweise unter einem Kilometer lag, wurden nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua keine Flüge gestrichen. Es ist bereits der dritte Sandsturm in Peking in diesem Jahr.

Im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele ist die Verbesserung der Luftqualität ein zentrales Anliegen der Verantwortlichen in Peking. Behördenvertreter kündigten an, während der Spiele die Anzahl der Autos in der Hauptstadt zu verringern und Bauprojekte zu unterbrechen. Neben der steigenden Anzahl von Fahrzeugen ist aufgewirbelter Staub von Baustellen in und um Peking die Hauptursache der Luftverschmutzung.

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