Symbolbild

Sex mit Mithäftling

Schwangerschaft verhindert Todesstrafe

Einer Vietnamesin wird die Todesstrafe in lebenslange Haftstrafe umgewandelt, nachdem sie von einem Mithäftling geschwängert wurde.

Eine Frau im Todestrakt eines Gefängnisses in Vietnam hat von einem Mithäftling ein Kind bekommen. Die beiden Wachmänner, die das möglich machten, wurden nun zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Schwangere dürfen in Vietnam nicht hingerichtet werden. Das Todesurteil für die 40- Jährige wurde deshalb in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt.

Das Baby kam vergangenen März zur Welt. Bis zum Ende der Stillzeit darf der Bub bei der Mutter bleiben. Dann kommt er zur Familie der Frau.

Wächter ermöglichten Sex
Die beiden Wächter wurden am Mittwoch zu fünf und dreieinhalb Jahren Haft verurteilt, sagte ein Gerichtssprecher in Hoa Binh, einer Stadt 80 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Hanoi. Die Männer hatten demnach mehrmals die Einzelzelle der Frau aufgeschlossen, um den Sex zu ermöglichen. Dafür hatten sie sich von der Schwester der Frau mit 1,5 Millionen Dong (etwa 70 Euro) bezahlen lassen.

Wegen Drogenschmuggels verurteilt
Im Juni 2006 war die Frau schwanger geworden, zwei Monate nachdem sie wegen des Schmuggels von sieben Kilogramm Heroin und 26 Kilogramm Amphetamin-Tabletten zum Tode verurteilt worden war

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