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Weltchronik

Sturm Ketsana zieht nach Vietnam weiter

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18 Menschen sind bisher gestorben. Auf den Philippinen starben mindestens 240 Menschen.

Nach seinem Zerstörungszug auf den Philippinen hat Tropensturm "Ketsana" am Dienstag auch in Vietnam die ersten Menschenleben gefordert. Das Tiefdruckgebiet hatte auf dem Weg über das Südchinesische Meer erneut Energie getankt und traf mit peitschenden Regenfällen auf die Küste Zentralvietnams. Dort ertranken nach ersten Berichten des Katastrophenschutzes 18 Menschen.

Der Verkehr zwischen Nord- und Südvietnam kam zum Erliegen. Viele Straßen waren überflutet, einige Dörfer waren von der Außenwelt abgeschnitten. Die einzige Ölraffinerie des Landes in Dung Quat sei beschädigt, hieß es. Zehntausende Menschen aus der Küstenregion waren vorsorglich in Sicherheit gebracht worden.

Mindestens 240 Tote auf den Philippinen
Nach dem schwersten Tropensturm auf den Philippinen seit mehr als 40 Jahren ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 240 gestiegen. Das teilte die Regierung in Manila am Dienstag mit. Zuvor war von mindestens 140 Toten die Rede gewesen. In den überfüllten staatlichen Notaufnahmelagern drängten sich demnach rund 375.000 Menschen.

Nach Angaben der Behörden waren fast eine halbe Million Bewohner der Hauptstadt und ihrer Umgebung obdachlos. Auslöser für die schweren Regenfälle war der Tropensturm "Ketsana". Die Hauptstadtregion wurde von neunstündigen schweren Regengüssen heimgesucht, fast 80 Prozent Millionenmetropole standen unter Wasser.

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