Flüchtlingsboot

Flüchtlingskrise

Vier Migranten tot in Boot vor Kanaren-Insel gefunden

Insgesamt 23 Personen befanden sich an Bord des Bootes.

Vier Menschen sind am Sonntag auf einem Migrantenboot vor der Kanarischen Insel El Hierro tot aufgefunden worden. Das teilte das spanische Rote Kreuz mit. Das Schiff wurde laut lokalen Medien von einem Fischerboot etwa 193 Kilometer südlich von El Hierro, einer der kleinsten der Kanarischen Inseln, entdeckt. Am Sonntagnachmittag war eine Rettungsaktion im Gange, bei der drei Hubschrauber eingesetzt wurden, um die Verletzten in Sicherheit zu bringen.

Laut dem Roten Kreuz befanden sich von den insgesamt 23 Personen an Bord des Bootes, 16 davon in einem "ernsthaften Zustand". Alle Überlebenden wurden nach Teneriffa geflogen. Die vier Toten würden nach El Hierro gebracht, hieß es.

2020 kamen 23.000 Migranten an

Die Zahl der Migranten ohne Papiere, die auf den Kanarischen Inseln Spaniens im Atlantik landeten, war im vergangenen Jahr mit 23.000 mehr als achtmal höher als im Jahr 2019. Heuer kamen bereits 3.400 Flüchtlinge auf den Kanaren an.

Hunderte starben oder wurden im vergangenen Jahr vermisst, nachdem sie versucht hatten, in überfüllten und unsicheren Booten zu den Inseln zu gelangen, so das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR.
 



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