Doch keine Maddie-Sichtung in Frankreich

Dementi

Doch keine Maddie-Sichtung in Frankreich

Eine Studentin aus Holland wollte Madeleine in Südfrankreich gesehen haben. Inzwischen dementierte die französische Polizei die Sichtung.

Erneut Fehlalarm im Fall Maddie: Die französische Polizei hat Berichte zurückgewiesen, wonach das vermisste britische Mädchen in Südfrankreich sei. Die Auswertung von Videomaterial habe gezeigt, dass es sich bei dem Kind nicht um die vierjährige Madeleine gehandelt habe, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA am Donnerstag unter Berufung auf die Polizei.

Zuvor hatte eine Touristin aus den Niederlanden die Hoffnung der McCanns geschürt. Sie wollte die vermisste Maddie in Südfrankreich gesehen haben. Die französische Justiz ging entsprechenden Hinweisen nach, berichtete der Radiosender France Info am Donnerstag. Die Studentin hatte ausgesagt, die vierjährige Madeleine Ende vergangener Woche an einer Autobahnraststätte in der Nähe von Montpellier gesehen zu haben. Das Mädchen habe auf seinen Namen reagiert.

Madeleines Eltern Gerry und Kate McCann reagierten bereits vor dem Dementi zurückhaltend. Sie hätten entsprechende Medienberichte zur Kenntnis genommen, sagte ihr Sprecher Clarence Mitchell. Sollte es Aufnahmen von Überwachungskameras geben, würden sie diese "natürlich so rasch wie möglich" sehen wollen. Madeleine verschwand am 3. Mai aus einer Ferienanlage in dem portugiesischen Badeort Praia da Luz. Ihre Eltern sind selbst Verdächtige in dem Fall. Sie beteuerten aber immer wieder ihre Schuldlosigkeit.

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