FBI

Hausdurchsuchungen

Anti-Terror-Razzia in New York

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Ein vom FBI beschatteter Mann hat sich aus der Stadt abgesetzt.

Auf der Suche nach einem Terrorverdächtigen haben Polizisten in New York drei Wohnungen durchsucht. Die Fahndung im Stadtteil Queens hat einem Mann gegolten, der möglicherweise mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida in Verbindung steht. Der Verdächtige hatte die Stadt aber wieder verlassen. Waffen oder ein Sprengsatz wurden nicht gefunden. Sicherheitskräfte sagten der Zeitung "New York Times", dass es keine Festnahmen bei den Durchsuchungen gab. Die Behörden unterrichteten US-Präsident Barack Obama und führende Kongressmitglieder über die Ermittlungen.

FBI beteiligt
An den Hausdurchsuchungen war neben der New Yorker Polizei auch die US-Bundespolizei FBI beteiligt. Der US-Sender ABC berichtete am Abend, das FBI habe den Mann schon länger beschattet. Als er am Wochenende mehrere Häuser in Queens aufsuchte, wurde die Bundespolizei unruhig und ging der Sache auf den Grund.

Anschlag verhindert?
ABC erfuhr aus Ermittlerkreisen, dass die Beamten einem möglicherweise geplanten Anschlag verhinderten. Der Polizeikommissar von New York, Ray Kelly, beschrieb den Einsatz in den frühen Morgenstunden als Teil "fortlaufender Nachforschungen". Laut dem New Yorker Senator Chuck Schumer hatten die Razzien einen "präventiven" Charakter. Es habe keine unmittelbare Gefahr bestanden.

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