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Weltpolitik

Correa als Präsident direkt bestätigt

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Der linke Amtsinhaber hat bei den Wahlen 56 Prozent der Stimmen erreicht - Dadurch erspart er sich eine Stichwahl.

Bei der Präsidentenwahl in Ecuador ist der linksgerichtete Amtsinhaber Rafael Correa offenbar direkt wiedergewählt worden. Ersten Nachwahlbefragungen zufolge kommt Correa auf rund 56 Prozent der Stimmen. Käme er auf weniger als 50 Prozent, müsste er in eine Stichwahl mit dem Zweitplatzierten des ersten Wahlgangs.

Keine Stichwahl
Umfragen vor der Wahl hatten bereits darauf hingedeutet, dass Correa auf mehr als 50 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang kommen kann. Sein schärfster Konkurrent, der frühere Präsident Lucio Gutierrez, kommt der Nachwahlbefragung zufolge auf etwa 29 Prozent.

Geld für die Armen
Im Wahlkampf hatte Correa versprochen, die Armen des Landes vor den Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise zu schützen. In der Vergangenheit hat es bereits freie Schulmahlzeiten, einen höheren Mindestlohn sowie Änderungen im Rentensystem gegeben. Kritiker werfen ihm vor, die demokratischen Institutionen des Landes mit Füßen zu treten. Ein Sieg Correas dürfte Beobachtern zufolge auch die Position anderer linksgerichteter Präsidenten in der Region, wie des venezolanischen Staatschefs Hugo Chavez, stärken.

Neben der Wahl des Präsidenten waren die Ecuadorianer auch aufgerufen, die Zusammensetzung der Nationalversammlung und ihre kommunalen Vertreter neu zu bestimmen.

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