Gaspreis 41% teurer als im Vorjahr

Das kostet uns Putins Krieg

Das kostet uns Putins Krieg
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Die militärischen Konflikte schlagen sich vor allem in den Energiepreisen nieder.
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Wien. Während die Welt mit Spannung auf die Ostukraine schaut, leiden die heimischen Verbraucher bereits unter den ersten Auswirkungen von Putins Krieg. Die Energiepreise steigen weiter in unvorstellbare Höhen: Im Vergleich zu Jänner 2021 sind die Treibstoffpreise bereits um 29,6 % gestiegen. Der Gaspreis erhöhte sich im selben Zeitraum sogar um 41 %. Grund dafür ist allen voran auch die Kriegs­unsicherheit über den Hauptversorger Russland, von dem Österreich rund 80 % seines Gasbedarfs bezieht.

Inflationsrate so hoch wie seit 38 Jahren nicht

Inflation. Heizen und Co. wird für die Österreicher immer teurer. Zusätzlich treiben die horrenden Energiepreise auch die Inflationsrate in fast vergessene Höhen. Die Preistreiber Treibstoff und Haushaltsenergie ließen die Inflationsrate im Jahresvergleich auf 5 % schnellen – das ist der höchste Wert seit fast 40 Jahren. Zuletzt war die Teuerungsrate erst im Jahr 1984 auch nur annähernd so hoch wie bereits diesen Jänner.

Prognosen sehen kein Ende der Teuerung

Trend. Angesichts möglicher weiterer Eskalation in der Ukraine ist auch in den kommenden Monaten keine Preislinderung für den Energiesektor in Sicht. Ganz im Gegenteil: Das hohe Preisniveau wird laut IHS- und Wifo-Prognosen weiter anhalten – und könnte sogar noch ansteigen. Die Kosten dafür hat die Bevölkerung zu tragen – die Regierung will mit Gutscheinen entlasten (siehe unten). Neben der Um­setzung bleibt aber äußert fraglich, ob solche Maßnahmen für die hohe Teuerung ausreichen.

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