Mit Einheimischen

George Bush schwingt in Liberia die Hüften

Der amerikanische Staatspräsident ist derzeit auf Besuch in Liberia. Bush gefällt es dort ausgezeichnet, wie neue Bilder beweisen.

Der amerikanische Präsident George W. Bush ist derzeit gemeinsam mit seiner Frau Laura auf Staatsbesuch in Liberia. Am Donnerstag waren die beiden zum Mittagessen bei Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf eingeladen. Zur Unterhaltung der wichtigen Gäste war eine einheimische Frauentanzgruppe verantwortlich. Diese Tanzgruppe brachte das Blut des mächtigsten Mannes der Welt so sehr in Wallung, dass er es sich nicht nehmen ließ, mit den Damen "eine Flotte Sohle aufs Parkett zu legen".

Neben Johnson-Sirleaf wollte Bush noch Vertreter des liberianischen Militärs treffen, die von der US-Armee ausgebildet wurden. Außerdem standen Gespräche mit Bürgerrechtlern auf dem Programm. Er kündigte an, in die Bildung des Landes investieren zu wollen.

Bush hatte zuvor Benin, Tansania, Ruanda und Ghana besucht und insgesamt Hilfe im Wert von über einer Milliarde Dollar (678 Millionen Euro) versprochen. Es war der erste Besuch eines US-Präsidenten in Liberia seit 30 Jahren. Der Staat wurde 1820 von freigelassenen Sklaven aus den USA gegründet und zählt zu den engsten Verbündeten der Vereinigten Staaten in Afrika. Bis 2003 herrschte in dem Staat ein Bürgerkrieg, bei dem über 300.000 Menschen ums Leben kamen.

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