Fico-Attentat

"Wir haben erst telefoniert": Bundeskanzler Nehammer ist schockiert

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Die Welt ist entsetzt über das Attentat auf Robert Fico, dem slowakischen Premierminister. Am Mittwoch ist er nach einer Regierungssitzung angeschossen worden.

Nach bekanntwerden der Schüsse auf den slowakischen Premierminister Robert Fico reagiert die Welt. Der deutsche Kanzler Olaf Scholz, die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der mit Fico eng verbündeter ungarische Ministerpräsident Victor Orbán reagierten unmittelbar auf X. 

Nun haben sich auch österreichische Politiker dazu geäußert.

Nehammer hat mit Fico erst noch telefoniert

Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) ist schockiert von dem Anschlag. Er habe erst vor wenigen Tagen mit Fico telefoniert. Sie hätten sich intensiv über Sicherheitsthemen ausgetauscht. Er wünscht ihm eine rasche Genesung.

 

 

Van der Bellen: "Mit den Gedanken bei Robert Fico"

Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen äußert seine Bestürzung auf Slowakisch: "Ich bin schockiert über das Attentat auf Premier Fico in der Slowakei. Angriffe gegen Poliitker:innen sind Angriffe auf unsere Demokratie. In meinen Gedanken bin ich bei Robert Fico, seiner Familie und unseren Nachbarn in der Slowakei", schreibt er auf X.

 

 

Vizekanzler Kogler wünscht Genesung

Der österreichische Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) verurteilt das Attentat auf X:

 

 

Die Grüne Klubobfrau Sigrid Maurer und die außenpolitische Sprecherin Ewa Ernst-Dziedzic verurteilen gemeinsam den Anschlag in einer Aussendung: "Mann muss nicht einer Meinung mit Fico sein, um zu erkennen, dass hier eine rote Linie überschritten wurde."

Andi Babler: "Alarmsignal"

"Ein Alarmsignal für unser demokratisches Zusammenleben" schreibt Andi Babler von der SPÖ als Reaktion auf das Attentat auf seinem X-Account:

 

Von der Leyen nimmt Anteil auf slowakisch

"Ich verurteile den abscheulichen Angriff auf Premierminister Robert Fico aufs Schärfst", schreibt Ursula von der Leyen nicht nur auf Englisch, sondern auch auf Slowakisch. "Solche Gewalttaten haben in unserer Gesellschaft keinen Platz und untergraben die Demokratie als unseren wichtigsten gemeinsamen Wert. Meine Gedanken sind bei Premierminister Fico und seiner Familie."

 

 

Annalana Baerbock (Grüne), deutsche Außenministerin, ist entsetzt über das Attentat: 

 

 

Der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg schreibt auf X:

 

 

Rishi Sunak ist "schockiert"

"Wir sind schockiert über diese schreckliche Nachricht. All unsere Gedanken sind bei Premierminister Fico und seiner Familie", schreibt Rishi Sunak auf X.

 

 

Tusk, Kallas und Meloni erschüttert über Nachricht

Auch andere Staatsoberhäupter äußern sich entsetzt über das Attentat. Donald Tusk, polnischer Premierminister, ist geschockt über die Nachricht und schreibt auf X: "Robert, meine Gedanken sind in diesem sehr schwierigen Moment bei dir."

 

 

Die estländische Regierungspräsidentin Kaja Kallas ist tief erschüttert, teilt sie auf X mit: "Ein Anschlag auf einen gewählten Regierungschef ist auch ein Anschlag auf die Idee der Demokratie selbst."

 

 

Giorgia Meloni, Ministerpräsidentin von Italien habe die Nachricht mit großer Bestürzung vernommen. "Alle meine Gedanken sind bei ihm, seiner Familie und meinem Freund, dem slowakischen Volk", schreibt sie auf X.

 

 

Pedro Sánchez: "Gewalt kann nicht gerechtfertigt werden"

"Nichts kann jeweils Gewalt rechtfertigen", schreibt der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez auf X. "Spanien steht in dieser äußerst schwierigen Zeit an der Seite von Robert Fico, seiner Familie und dem slowakischen Volk."

 

 

Designierter slowakischer Präsident bricht Auslandreise ab

Der designierte slowakische Präsident Peter Pellegrini hat den Anschlag auf Ministerpräsident Róbert Fico als eine "noch nie da gewesene Gefährdung der slowakischen Demokratie" verurteilt. "Wenn wir andere politische Meinungen mit Pistolen auf den Plätzen ausdrücken und nicht in den Wahllokalen, gefährden wir alles, was wir in den 31 Jahren der slowakischen Unabhängigkeit gemeinsam aufgebaut haben", warnte der sozialdemokratische Politiker.

Pellegrini brach eine Auslandsreise ab. Er gilt als enger Verbündeter Ficos, auch wenn er vor vier Jahren die eigene Partei Hlas als Absplitterung von Ficos links-nationaler Smer gegründet hatte.

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