Irans Präsident Ahmadinejad

Ahmadinejad

Iran setzt Atomprogramm "mit Vollgas" fort

Teheran will sich weder von Sanktionen noch von Drohungen davon abbringen lassen.

Der Iran will sein international umstrittenes Atomprogramm nach den Worten von Präsident Mahmoud Ahmadinejad "mit Vollgas" fortsetzen. Dabei werde sich Teheran weder von finanziellen Sanktionen oder militärischen Drohungen stören lassen, sagte Ahmadinejad am Sonntagabend im iranischen Fernsehen. Zudem werde sich der Iran auch nicht den Forderungen des Westens nachgeben und die Pläne zur Urananreicherung aufgeben.

"Ich persönlich halte eine dritte UNO-Resolution gegen den Iran für ziemlich unwahrscheinlich", sagte Ahmadinejad zu möglichen Sanktionen. "Eine derartige Resolution hätte weder Bedeutung noch wäre sie gerechtfertigt."

Der "internationalen Komplotte" gegen das iranische Atomprogramm betrachtete Ahmadinejad durch den jüngsten Bericht amerikanischer Geheimdienste für beendet. In diesem Anfang Dezember veröffentlichten Bericht hatten die US-Geheimdienste festgestellt, dass der Iran zur Zeit nicht an einer Atombombe arbeite. In dem Bericht heißt es aber auch, dass es bis 2003 ein solches Programm gegeben habe, das dann unterbrochen wurde.

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