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Großmanöver

Iran testet Spezialbomben

Die von Lasern gesteuerten Sprengkörper gelten als besonders exakte Präzisionswaffen.

Der Iran hat nach eigenen Angaben bei einem landesweiten Großmanöver erfolgreich Laser gesteuerte Bomben getestet. Während der am 19. August begonnenen Militärübung wurde ferner ein neues Luftabwehrsystem geprüft, wie die amtliche Nachrichtenagentur IRNA am Dienstag meldete. Zudem seien Boden-Boden-Raketen mit kurzer Reichweite sowie auf U-Booten gelagerte Geschosse getestet worden. Von Lasern gesteuerte Bomben gelten als besonders exakte Präzisionswaffen. Details über die getesteten Exemplare wurden allerdings nicht mitgeteilt.

Sanktionsdrohungen "leere Propaganda"
Indes hält der iranische Verteidigungsminister General Mostafa Mohammad Nayyar Sanktionsdrohungen westlicher Staaten gegen Teheran wegen des Atomstreits für "leere Propaganda und psychologische Kriegsführung". Nayyar erklärte, im moslemischen Iran brauche man nichts, das man ihm wegnehmen könne. "Sie sind es, die uns brauchen". Wenn der Iran seinen Gegnern keine Waren mehr abkaufe, "gehen sie bankrott" .

Einen militärischen Angriff auf den Iran hält der Verteidigungsminister nicht für möglich, denn dies wäre "eine große Dummheit ". Nayyar wies dabei auf die Opferbereitschaft des iranischen Volkes und auf die "Erfahrung der heiligen Verteidigung" im Krieg gegen den Irak hin. Sollte es den Feinden dennoch in den Sinn kommen, den Iran anzugreifen, "werden wir dies im Keim ersticken".



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