Kosovo-Einigung im Sicherheitsrat gescheitert

New York

Kosovo-Einigung im Sicherheitsrat gescheitert

Der Streit um den künftigen Status des Kosovo geht weiter. Im UN-Sicherheitsrat kam keine Einigung zustande.

Die Bemühungen des UNO-Sicherheitsrates um eine Lösung im Streit um den künftigen Status der nach Eigenstaatlichkeit strebenden serbischen Provinz Kosovo sind am Mittwoch gescheitert. Der belgische Botschafter Johan Verbeke erklärte im Namen der westlichen Mitglieder des Sicherheitsrates, die heutigen Verhandlungen hätten erneut bewiesen, dass sich der Sicherheitsrat auf keine gemeinsamen Lösung einigen könne.

"Wir bedauern dies, doch wir sind bereit, unsere Verantwortung wahrzunehmen. Die Kosovo-Kontaktgruppe werde in Kooperation mit EU und NATO auf eine Lösung der Kosovo-Frage hinarbeiten. Kosovo sei jedoch ein Einzelfall, der keinen Präzedenzfall darstelle, betonte Verbeke. Während der Westen eine Unabhängigkeit des Kosovo befürwortet, will Russland die "territoriale Integrität Serbiens" schützen. An der Sitzung hinter verschlossenen Türen im UNO-Hauptquartier nahm auch UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon sowie Vertreter Serbiens und der Kosovo-Albaner teil.

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