Sanktionen gegen Simbabwe rücken näher

Weltsicherheitsrat

Sanktionen gegen Simbabwe rücken näher

Unter Federführung der USA haben die westlichen Länder dem Weltsicherheitsrat die endgültige Fassung der Resolution gegen Simbabwe vorgelegt.

Der Sicherheitsrat wollte möglicherweise noch am späten Freitagabend (MESZ) über die Sanktionen entscheiden. Das Papier sieht unter anderem ein striktes Waffenembargo vor. Außerdem sollen 14 namentlich genannte Regierungsmitglieder mit einem Reiseverbot sowie dem Einfrieren ihrer Konten im Ausland belegt werden. Der amtierende Präsident Robert Mugabe steht ganz oben auf der Liste.

Die westlichen Länder des Weltsicherheitsrats, darunter Großbritannien, Frankreich, Italien, Belgien, Kroatien und die Niederlande unterstützen den Resolutionsentwurf. Die Ratsmitglieder Südafrika, Vietnam, China und Russland sehen in der Krise des Landes nach den Wahlen und der anhaltenden brutalen Einschüchterung der Anhänger von Oppositionsführer Morgan Tsvangirai dagegen keine Bedrohung des internationalen Friedens. Mugabe hatte am Donnerstag in einem Brief an den Weltsicherheitsrat gegen die geplanten Sanktionen protestiert.

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