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Georgien

Schwere Krawalle erschüttern Tiflis

Demonstranten und Polizei lieferten sich Straßenschlachten in Tiflis.

In Georgien sind bei Zusammenstößen zwischen Spezialeinheiten der Polizei und Oppositionellen am Mittwochabend mehr als 30 Menschen verletzt worden. Sicherheitskräfte verhinderten in der Hauptstadt Tiflis die Erstürmung der Polizeizentrale durch die Opposition, wie das georgische Staatsfernsehen Rustawi-2 berichtete.

Rücktritt gefordert
Nach Angaben eines Tifliser Radiosenders ging die Polizei anschließend auch gewaltsam gegen Demonstranten vor, die eine Straße blockierten. Die Opposition zog in der Nacht tausende Anhänger vor dem Parlament in Tiflis zusammen, um weiter den Rücktritt von Präsident Michail Saakaschwili zu fordern.

Seit Tagen Proteste
Die Straßenproteste dauern bereits seit Wochen an. Nach Angaben des georgischen Innenministeriums eskalierte die Lage am Mittwochabend, als einige Oppositionelle versuchten, die Polizeizentrale zu stürmen. Sie wollten dort ihre Anhänger aus der Untersuchungshaft befreien, hieß es.

In Georgien hat am Mittwoch ein NATO-Manöver begonnen. Daran nehmen mehr als 1.000 Soldaten aus über einem Dutzend NATO-Staaten und Partner-Ländern teil



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