Straßen-Proteste

Verletzte bei Unruhen in Caracas

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Sympathisanten von Präsident Chavez verprügelten Journalisten.

In Venezuela sind bei Zusammenstößen zwischen Gegnern und Befürwortern eines umstrittenes Bildungsgesetzes mehrere Menschen verletzt worden. Nach Medienberichten wurden am Donnerstag zwölf Journalisten durch Schläge, Fußtritte und Steinwürfe verletzt, als Sympathisanten der regierenden Sozialistischen Einheitspartei von Präsident Hugo Chávez sie angriffen. Die Journalisten hatten Flugblätter gegen das Gesetz verteilen wollen.

Zuvor war die Polizei mit Wasserwerfern und Tränengas gegen hunderte Demonstranten vorgegangen, die zum Sitz des Parlamentes vordringen wollten, wo das Gesetz am Donnerstag debattiert wurde. Die Straßen rund um das Parlament im Zentrum von Caracas wurden abgesperrt. Regierungsanhänger zogen dagegen weitgehend ungehindert in die Nähe des Parlamentsgebäudes. Oppositionelle sehen in dem Gesetz den Versuch, die Autonomie der Universitäten zu beschneiden und Lehrpläne zu indoktrinieren.

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