Rebecca Leigh

Drama um Yogi

Yoga: Frau erlitt Schlaganfall während Handstand

Rebecca Leigh liebt Yoga. Doch mitten in einem Handstand riss eine Arterie!

Yoga zählt zu ihren Leidenschaften. Rebecca Leigh war gerade dabei einen Hohlkreuz-Handstand zu machen. Eine Übung, die sie schon dutzende Male gemacht hat, aber dieses Mal war etwas anders.

Schon vorher verschwomm immer wieder ihre Sicht. Zudem hatte sie ihren Arm nicht vollständig unter Kontrolle. Symptome, die für die gesundheitsbewusste US-Amerikanerin höchst ungewöhnlich waren. Dann geschah es: Rebecca erlitt einen Schlaganfall mitten im Handstand. Eine Arterie sei plötzlich gerissen.

Das Unglück ereignete sich bereits im Oktober 2017. Danach war es ein harter Kampf zurück ins Leben. Rebecca erinnerte sich wie sie im Spital aufwachte und der Arzt ihr die Schock-Diagnose übermittelte. "Dekaden, nachdem ich mich auf meinen Sport und meine Diät konzentrierte und so viele Entscheidungen für meine Gesundheit traf, wie es nur ging, scheint es mir so unfair, dass ausgerechnet ich einen Schlaganfall bekomme", schreibt sie ganz offen über diese Situation in der "New York Post". Zunächst habe sie gemeint, es sei ein schlechter Witz. Gemeinsam mit ihrem Mann Kevin lachte sie noch am Krankenbett, dass es nicht sein könne. Immerhin lebe sie ja sehr gesund. Doch dann verstand sie, dass es kein Scherz ist, sondern bitterer Ernst.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Yep, well. This was me 1 year ago. Well, 1 year & 3 days ago. Because it took 3 days for my right eye to droop for me to go to the emergency room. It wasn’t losing my peripheral vision or seeing wavy lines or a black curtain close over my sight. Or the dizziness or almost passing out. Not the massive headaches, face or neck pain. Not my left arm not working. Not the very loud & clear sound of a pop & gurgling in my ear & brain. But 3 days later, after all of that happened, my right eye looked weird & I went to the emergency room where I stayed a week in the intensive neurological care unit. That’s where I found out I had torn my carotid artery & had a stroke & developed an aneurism. It took 3 days for me to go, because the last thing a 39yo, fit, nonsmoker, clean eating, stress free, happy girl thinks, is that she could be having a stroke. But I did. I tore my carotid artery by hyperextending my neck during hollowback handstands. A pose I’ve done a gazillion times before. It’s rare but it happens. (Google “carotid artery dissection & yoga”) For the first 3 months I was basically just breathing. I slept a lot. A lot, a lot. I only got out of bed to use the bathroom. I lost 20 lbs. My brain felt like it was put in a vice grip that had nails all around it. It was miserable. It wasn’t until around 6 months later that I started to feel somewhat more human again. In the beginning, the anxiety was terrible. I couldn’t go more than a few moments without worrying another stroke was going to happen or that my aneurysm would burst. Death was something I worried about constantly. Today I am doing much better. I have a headache and face pain from the nerve damage everyday. I regained my arm but it feels like a very low voltage of electricity is constantly going through it. My vision honestly SUCKS. My right eye, better than it was, is still noticeably different to me. This is something that I obviously still think about every day, but I am no longer consumed with anxiety or the thought of death being over my shoulder with every second. I know how lucky I am. I know how much differently this could have been. I am obsessively grateful. 1 year. 1 year. I am so very blessed.

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Die gerissene Arterie führte zu einem Aneurysma, das in ihr Hirn wanderte. Nach dem Schlaganfall hatte sie wochenlang Probleme und war sehr lichtempfindlich. Ohne Hilfe ging nichts für sie - kein Essen, kein Aufstehen. Doch sie kämpfte sich zurück ins Leben. Relativ schnell startete sie auch wieder mit Yoga. "Ich wusste, dass ich so schnell wie möglich zurück zu meinen Übungen kommen muss, sonst hätte ich es nie mehr getan", erklärt sie. Ganz zurück auf ihrem alten Level ist sie freilich noch nicht, wird es vermutlich auch nie mehr sein, dennoch konzentriert sie sich auf Übungen, in denen sie sich sicher fühlt und die ihre Atmung stärken. "Ich weiß, dass ich niemals wieder dahin komme, wo ich vorher war. Aber der Fakt, dass ich wieder meine Zehen berühren kann, lässt mich lächeln. Ich möchte meine Geschichte teilen, denn ich möchte nicht, dass das anderen Yogis passiert", erklärt sie. Und mittlerweile lebt sie ihr Leben wieder in vollen Zügen.



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