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Apple-Gründer Steve Jobs ist tot

Trauriger Abschied

Apple-Gründer Steve Jobs ist tot

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Steve Jobs ist tot. Der langjährige Chef und Mitbegründer des Technologiekonzerns Apple starb am Mittwoch im Kreise seiner Familie. Seit Jahren kämpfte der als Ikone des Silicon Valley geltende Manager gegen Krebs. Der Mann hinter Erfindungen wie Mac-Computer, iPod und iPhone galt in der Branche als Revolutionär, der immer wieder ganze Märkte auf den Kopf stellte.

Duo gründete Apple
Jobs machte den 1976 mit einem Freund in der Garage seiner Eltern geschaffenen Konzern zu einem Giganten, der unter Fans Kultstatus genießt und an der Wall Street in den obersten Rang der Börsenschwergewichte vordrang. Nach dem Tod des 56-Jährigen zollten ihm Anhänger wie Rivalen und Politiker Respekt. Vor Apple-Filialen von Los Angeles bis Sydney versammelten sich trauernde Fans. Im Blickpunkt der Branche steht nun die Frage, ob Apple auch ohne die Lichtgestalt Jobs an der Spitze seine Erfolgsgeschichte fortschreiben kann.

Diashow Steve Jobs Leben in Bildern

Apple-Gründer Steve Jobs gestorben

Bei der Präsentation des ersten iPhones im Jahr 2007 ahnte noch niemand etwas von dem bahnbrechenden Erfolg.

Apple-Gründer Steve Jobs gestorben

Vor dem iPhone sorgte er mit der Erfindung der iPods für Premiere.

Apple-Gründer Steve Jobs gestorben

Sein letzter großer Coup war die Präsentation des iPad.

Apple-Gründer Steve Jobs gestorben

Das MacBook zählt zu den am meist verkauften Notebooks.

Apple-Gründer Steve Jobs gestorben

Durch Steve Jobs wurde Apple zuletzt zum wertvollsten Unternehmen der Welt.

Apple-Gründer Steve Jobs gestorben

Sein Tod bewegt nicht nur die IT-Branche. Auch aus der Politik und der Wirtschaft gibt es große Anteilnahme.

Apple-Gründer Steve Jobs gestorben

Jobs blieb trotz seines Erfolges immer bescheiden. "Ich bin in der Mittelklasse aufgewachsen und habe mich nie besonders für Geld interessiert", sagte der stets schlicht in Jeans und schwarzem Pullover gekleidete Jobs einmal. Das...

Apple-Gründer Steve Jobs gestorben

... Unternehmen mit dem Logo des angebissenen Apfels sei vor allem deshalb ein solcher Erfolg geworden, weil er das Glück gehabt habe, nie Geldsorgen zu haben. "Ich konnte mich somit auf meine Arbeit konzentrieren."

Apple-Gründer Steve Jobs gestorben

Sein Tod bewegt nicht nur die IT-Branche. Auch aus der Politik und der Wirtschaft gibt es große Anteilnahme.

Apple-Gründer Steve Jobs gestorben

Wie schwer Jobs seine Krankheit zeichnete zeigt dieses Bild im Vergleich mit dem nächsten, auf dem...

Apple-Gründer Steve Jobs gestorben

In der Garage seiner Eltern hatte Jobs 1976 als 21-Jähriger zusammen mit seinem fünf Jahre älteren Freund Steve Wozniak die Firma Apple Computer gegründet. Das Duo entwickelte...

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...den Macintosh-Computer, ging jedoch 1985 im Streit auseinander.

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Steve Jobs, John Sculley, und Steve Wozniak mit dem Apple II, 1984

Steve Jobs Leben in Bildern

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Steve Jobs 1983

Steve Jobs Leben in Bildern

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Keynote bei der MacWorld, 1998

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Steve Jobs mit Maria Shriver, 2007

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Jobs erklärt iMovie

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Keynote in San Francisco, 2006

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Steve Jobs präsentiert das iBook 1999

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Verrenkung für das iPhone, 2007

Apple-Gründer Steve Jobs gestorben

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...er sehr abgemagert aussieht.

Apple-Gründer Steve Jobs gestorben

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Steve Jobs verstarb im Alter von 56 Jahren. Er sei friedlich im Kreise seiner Familie gestorben.

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"Steve hat die Welt in unermesslicher Weise verbessert." Mit diesen Worten würdigte Apple das Schaffen Jobs'. Die Homepage des Konzerns zeigte am Donnerstag einzig ein großformatiges Schwarz-Weiß-Porträt des Verstorbenen mit der Zeile "Steve Jobs, 1955-2011". Vor der Konzernzentrale in Kalifornien wehten die Fahnen auf Halbmast, Angestellte legten Blumen nieder. Dies taten auch Fans vor einer Apple-Filiale in New York; in San Francisco hielten sie schwarz-weiße Porträts von Jobs auf ihren iPads in die Höhe. Vor Jobs Privatanwesen in Palo Alto legten Nachbarn und Freunde Blumen nieder. Jemand schrieb auf den Gehweg: "Danke, dass du die Welt verändert hast."

Anteilnahme rund um den Globus
US-Präsident Barack Obama sagte, die Welt habe einen Visionär verloren. Jobs gehöre in die Reihe großer amerikanischer Erfinder: "Mutig genug anders zu denken, kühn genug zu glauben, dass er die Welt verändern kann und talentiert genug, dies auch zu tun", erklärte Obama. "Vielleicht gibt es keine größere Ehrenbekundung für Steve, als dass ein Großteil der Welt von seinem Ableben auf einem von ihm erfunden Gerät erfahren hat." Wie nur selten zu erleben, schlossen sich weltweit Politiker dieser Einschätzung an. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy äußerte sich ähnlich. Der deutsche Wirtschaftsminister Philipp Rösler betonte im ZDF, der Wirtschaft sei ein großes Unternehmervorbild verloren gegangen. "Das ist natürlich ein großer Verlust, allerdings weit über die Wirtschaft hinaus."

Microsoft-Gründer Bill Gates, der als Technologie-Trendsetter zuletzt zunehmend in den Schatten Jobs' geriet, zollte dem Kollegen und Konkurrenten Respekt: "Für all diejenigen, die das Glück hatten, mit ihm zusammenzuarbeiten, war dies eine unsagbar große Ehre." Jobs' ungewöhnliche Strahlkraft werde sich noch auf viele Generationen auswirken. News-Corp-Patriarch Rupert Murdoch sparte gleichfalls nicht an Lob: "Heute haben wir den einflussreichsten Denker, Schaffer und Unternehmer aller Zeiten verloren", erklärte er. "Steve Jobs war der größte Konzernchef seiner Generation."

Diashow Reaktionen auf den Tod von Steve Jobs

Mark Zuckerberg, facebook-Gründer

"Danke, dass du uns gezeigt hast, dass unsere Taten die Welt verändern können."

Eric Schmidt, Google CEO

"Steve hat eine ganze Generation von Stil und Technologie geschaffen, welche zu übertreffen kaum gelingen wird."

Michael Bloomberg, Bürgermeister von New York

"Steve's fester Glaube an die Kraft der Technologie unser aller Leben zu verändern, brachte uns mehr als nur Smartphones und iPads: Er brachte uns Wissen und Macht, welche das Antlitz der Zivilisation verändern."

Rupert Murdoch, Medien-Tycoon

"Wir haben einen der einflussreichsten Denker, Schöpfer und Unternehmer aller Zeiten verloren."

Warren Buffett

"Er war einer der herausragendsten Geschäftsmänner und Erfinder in der Geschichte der amerikanischen Wirtschaft."

Bob Iger, Präsident von Disney

"Trotz all dem, was Steve Jobs schon erreicht hat, fühlt es sich so an, als ob er gerade loslegen würde."

Ashton Kutcher

"Heute haben wir einen Giganten verloren, der von allen vermisst werden wird, auch von denen die ihn nicht gekannt haben."

Charlize Theron

" Ruhe in Frieden, Steve Jobs, ein wahrer Visionär."

Alyssa Milano

"Ruhe in Frieden, Steve Jobs. Du warst immer ein großer Teil meiner Welt, dank deiner unglaublichen Erfindungen. Vielen Dank für dein Gehirn."

Ricky Martin

"Wo wird in Zukunft die Anspannung herkommen? Wir werden in unserem Leben nicht nochmals so einen Menschen erleben. Danke für alles Steve!"

George Lucas

"Steve's Magie war, dass während andere immer den Status Quo akzeptierten, er hingegen das wahre Potential in allem was er berührte erkannt und ist niemals von seiner Vision zurückgewichen."

Steven Spielberg

"Steve Jobs war der größte Erfinder seit Thomas Edison. Er hat uns die Welt in unser Hände gelegt"

Arnold Schwarzenegger

"Steve hat den Kalifornischen Traum jeden Tag seines Lebens gelebt und er hat die Welt verändert und uns alle inspiriert. Danke Steve"

Bill Gates

"Für die, die das Glück hatten, mit ihm zu arbeiten, war es eine unglaublich große Ehre. Ich werde Steve enorm vermissen."

Barack Obama

"Die Welt hat einen Visionär verloren. Dass ein Großteil der Welt über seinen Tod auf Geräten, die er selbst erfunden hatte, erfuhr, ist der größte Beweis für seinen Erfolg."

Alec Baldwin

"Traurig wegen Steve Jobs. Ebenbürtig mit Henry Ford, Carnegie und Edison."

Kevin Spacey

"Die Welt hat heute einen wahren Visionär verloren. Denk anders."

Tim Cook, Jobs' Nachfolger

"Apple hat einen Visionär und kreatives Genie verloren, und die Welt einen unglaublichen Menschen."

Steve Wozniak, Apple-Mitbegründer

"Das ist ein bisschen, wie als John Lennon starb oder JFK oder vielleicht Martin Luther King: Es fühlt sich an wie eine große Lücke."

US-Rocker Benji Madden

"Verdammt. Ruhe in Frieden Steve Jobs. Danke für all die Sachen, die du uns gegeben hast. Das Leben ist kurz. Tobe dich aus."

Michael Moore

"Während die Nachricht von Steve Jobs Tod die Runde macht, ist jedem in der Menge klar, dass seine Erfindungen solche Bewegungen wie diese möglich machen", so der Regisseur von einer Großdemonstration in New York.

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Internet-Netze wie Twitter waren voll von Würdigungen. Facebook-Gründer und -Chef Mark Zuckerberg bedankte sich bei seinem "Mentor und Freund" mit den Worten: "Du hast mir gezeigt, dass man mit seinen Werken die Welt verändern kann." Die beiden SAP-Chefs Jim Snabe und Bill McDermott erklärten, die Welt habe einen Visionär, Gestalter und guten Menschen verloren. "Steve Jobs hat immer Grenzen infrage gestellt, das Unmögliche versucht und Perfektion kultiviert."

Zahlreiche Größen der Technologie- und Medienindustrie schlossen sich mit Würdigungen an. Für den finnischen Handy-Riesen Nokia, den Apple auf dem Boom-Markt der Smartphones abgehängt hat, erklärte Chef Stephen Elop: "Steves Leidenschaft für Einfachheit und Eleganz hinterlässt ein Erbe, das uns noch über Generationen hinweg begleiten wird." Google-Chef Larry Page schrieb auf Google+, Jobs' absolute Konzentration auf den Nutzer habe ihn immer inspiriert. Der Konzern stellte den Schriftzug "Steve Jobs, 1955 - 2011" direkt auf die Titelseite seiner täglich millionenfach aufgerufenen Suchmaschine. Es ist vor allem Google, das mit seinen Android-Smartphones zuletzt dem Apple-Verkaufsschlager iPhone zunehmend Konkurrenz machte.

Neue Herausforderungen für Apple
Viele Experten gehen davon aus, dass der seit Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankte Jobs zwar die Grundlagen für weitere Erfolge seines Konzerns gelegt hat. Doch ohne Jobs als führendem Produktentwickler, Marketing- und Verkaufsstrategen steht der Konzern vor neuen Herausforderungen. Der stets in schwarzem Rolli und Blue Jeans auftretende Jobs galt als Herz und Seele des Computer-Giganten.

Adoptivkind
Der in San Francisco geborene Jobs wuchs bei Adoptiveltern auf, warf sein Studium hin und gründete mit seinem Freund Steve Wozniak Apple. Unter der Ägide des bekennenden Buddhisten brachte der Konzern den ersten Apple-Computer auf den Markt, gefolgt von der bis heute gefragten Mac-Serie. Nach einem Streit und dem Rauswurf aus der eigenen Firma 1985 kehrte Jobs zwölf Jahre später zu Apple zurück und brachte den Konzern wieder auf die Erfolgsspur. Neben einigen wenig beachteten Flops ließ er den digitalen Musikspieler iPod entwickeln, der wie später das iPhone und der Tablet-Computer iPad zum Maßstab der jeweiligen Produktgruppe wurde.

Als Jobs' Krankheit 2004 diagnostiziert wurde, hoffte er zunächst noch darauf, dass der Krebs heilbar ist. Doch sein Zustand verschlechterte sich in den vergangenen Jahren rapide. Nach zwei vorübergehenden Auszeiten trat Jobs im August schließlich vom Chefposten seines Konzerns zurück und übertrug Tim Cook die Leitung.

Tim Cook tritt in große Fußstapfen
Nur einen Tag vor Jobs' Tod stellte Cook ein neues iPhone-Modell vor und hielt sich dabei weitgehend an die von Jobs zu einem Markenzeichen entwickelte Art der Produktpräsentation, ohne auch nur ansatzweise eine ähnliche Begeisterung damit auszulösen. Dies mag ein zeitlicher Zufall gewesen sein, den Experten fehlte jedoch prompt beim ersten Produkt in der Ära nach Jobs die Innovationskraft. Rivalen wie vor allem Samsung aus Korea sehen nun größere Chancen haben, zu Apple aufzuschließen.

Diashow So nimmt das Internet Abschied von Steve Jobs

Weltweite Berichterstattung

So sieht die CNN-Homepage aus.

Weltweite Berichterstattung

Spiegel.de rückt das Ableben von Jobs auch in den Vordergrund.

Weltweite Berichterstattung

Auch bei der New York Times gibt es nur ein Thema.

Weltweite Berichterstattung

Genau wie auf Bild.de.

Weltweite Berichterstattung

Auf der BBC-Homepage ist Steve Jobs ebenfalls das bestimmende Thema.

Weltweite Berichterstattung

Auf der Seite der Huffington Post und...

Weltweite Berichterstattung

...auf jener des Wall Stret Journal sieht es nicht anders aus.

Weltweite Berichterstattung

Natürlich herrscht auch bei den IT-Blogs große Trauer. Egal ob bei Techcrunch,...

Weltweite Berichterstattung

...BoyGeniusReport..

Weltweite Berichterstattung

...MacRumors oder ...

Weltweite Berichterstattung

...Engadget.

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Auf der offiziellen Apple-Homepage ist schon den ganzen Tag anstatt des neuen iPhone 4S das Bild eines nachdenklich wirkenden Steve Jobs zu sehen.

Hier: Jobs legendäre Rede über den Tod aus dem Jahre 2005

Zu der Geschichte über Steve Jobs beeindruckendes Leben kommen sie hier.

Alle Geschichten rund um das IT-Genie finden Sie  in unserem Sonder-Channel.

Seite 2: Der Ticker mit noch mehr Infos zum Nachlesen

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