Apple: Rekordgewinn dank iPhone & iPad

Unglaublicher Erfolg

Apple: Rekordgewinn dank iPhone & iPad

Ein grandioses Weihnachtsgeschäft mit den Kassenschlagern iPhone und iPad hat Apple ein neuerliches Rekordquartal beschert. Auch bei uns zählten die beiden Geräte zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken im IT-Bereich. Mit dem kommenden iPad 2 (wahrscheinlicher Starttermin im April) und dem iPhone 5 (Präsentation im Juni) scheint die Verlängerung der Erfolgsstory eine reine Formsache zu werden.

Ergebnis als "Beruhigungspille"
Der Gewinn von sechs Milliarden Dollar (4,49 Mrd. Euro) und Umsatz von knapp 27 Milliarden Dollar dürfte Anleger angesichts der erneuten krankheitsbedingten Auszeit von Firmenchef und Apple-Mastermind Steve Jobs beruhigen. Nachbörslich legte die Aktie am Dienstag in New York um zwei Prozent zu und machte damit fast alle Verluste nach der überraschenden Nachricht von Jobs Zwangspause wett. Bereits während des regulären Handels war deutlich geworden, dass die Wall Street immer mehr Vertrauen in die Führungsriege rund um Jobs bekommt. Die Verkäufe in allen wichtigen Produktreihen fielen über den Erwartungen aus.

iPad noch besser als erwartet
Das Unternehmen schlug in seinem ersten Geschäftsquartal 7,33 Millionen iPads los. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit 5,5 Millionen verkauften Exemplaren gerechnet. "Die iPad-Zahlen sind gewaltig", sagte dann auch Analyst Shaw Wu von Kaufman Bros. Apple war es gelungen, mit der Markteinführung des Tablets vor rund einem Jahr ein neues Geschäftsfeld zu schaffen. Etliche Anbieter wie Samsung und Dell versuchten, auf den Zug aufzuspringen.

iPhone bleibt Verkaufsschlager
Bei den iPhone-Verkäufen gelang Apple ein erneuter Verkaufssprung. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gingen 86 Prozent mehr Smartphones über die Ladentische. Apple verkaufte 16,2 Millionen iPhones. Und es gibt einen weiteren Grund für die Anleger, optimistisch zu sein. Bald wird auch Verizon iPhones vertreiben und damit vermutlich zu einem weiteren Verkaufsschub beitragen. Zudem setzte der Konzern aus dem US-Bundesstaat Kalifornien 23 Prozent mehr Mac-Computer um. Im Quartal bis zum 25. Dezember wurden 4,1 Millionen Modelle veräußert.

Jobs, charismatischer Mitgründer des derzeit weltgrößten Technologiekonzerns nach Marktwert, hatte am Montag mitgeteilt, sich aus gesundheitlichen Gründen eine Auszeit zu nehmen. Wie lange er sich nicht um das Tagesgeschäft kümmern werde, sagte der 55-Jährige nicht. Zunächst war die Verunsicherung an der Märkten groß, doch letztlich fokussierten sich Analysten auf die Stärke des Konzerns mit dem angebissenen Apfel als Logo. "Die Art, wie Steve denkt, seine Methodologie, sein Stilempfinden: Offen gesagt, vieles davon ist in der Apple-Kultur tief verwurzelt", sagte Shaw Wu.

Rosige Zukunft
Apple selbst - bekannt für seine vorsichtigen Prognosen - blickt jedenfalls schon zuversichtlich aufs laufende Vierteljahr. Im zweiten Geschäftsquartal rechnet der Microsoft-Konkurrent mit einem Gewinn je Aktie von 4,90 Dollar und Erlösen in Höhe von 22 Milliarden Dollar. Das ist mehr als Analysten erwarten. "Wir laufen auf Hochtouren und haben für dieses Jahr einige spannende Dinge in der Pipeline inklusive dem iPhone 4 bei Verizon, dessen Kunden es kaum erwarten können es in den Händen zu halten", teilte Jobs mit.

Fast 80 Prozent mehr Gewinn
Auch im abgelaufenen Quartal übertraf Apple die Erwartungen. Der Gewinn stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 78 Prozent auf sechs Milliarden Dollar. Je Aktie lag er mit 6,43 Dollar deutlich über den Experten-Prognosen von im Schnitt 5,40 Dollar. Der Umsatz legte um 71 Prozent auf 26,7 Milliarden Dollar zu. Analysten hatten mit einem Umsatz von 24,4 Milliarden Dollar gerechnet.

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