Endung ".xxx" startet

Schulen & Unis sichern sich Pornodomains

Schulen & Unis sichern sich Pornodomains
© Getty Images/Michael Stewart
US-Ausbildungsstätten haben Angst und wollen die Domains blockieren.

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Wie angekündigt, gehen in Kürze die ersten offiziellen "Pornodomains" des Internets mit der Endung ".xxx" an den Start. Nach der Bekanntgabe protestierten gleich einige Promis gegen die neue Regelung. Sie fürchten, dass Pornoproduzenten ihren Namen missbrauchen könnten. Doch wie ein CBS-Bericht nun zeigt, haben nicht nur prominente Personen Angst vor den einschlägigen Adressen. So haben sich in den letzten Wochen zahlreiche US-Schulen und -Universitäten die Namensrechte für ".xxx"-Domains gesichert.

Zum Schutz der Schüler und Studierenden
Der Hintergrund dieser Aktionen ist ziemlich einfach zu verstehen. Denn die Bildungsstätten haben natürlich kein Interesse daran, einschlägige Inhalte für Volljährige zu verbreiten, sondern wollen sich ebenfalls vor Namensmissbräuchen schützen. Sie wollen die Seiten blockieren. Wenn eine Domain einmal registriert ist, kann sie niemand anderes mehr nutzen. Kritiker der Regelung (vor allem Pornoproduzenten selbst) haben auf solche Aktionen bereits im Vorfeld verwiesen. Außerdem fürchten sie, dass einzelne Länder Internetseiten mit der Endung ".xxx" einfach wegfiltern könnten. Die zuständigen Lehrbeauftragen wollen durch die Registrierung verhindern, dass Schüler auf eine Pornoseite mit dem gleichen Namen wie die Schule oder die Universität geleitet werden. Die Seiten dürften also einfach leer bleiben. Für die Anbieter der einschlägigen Inhalte würde sich das durchaus lohnen.

Jede Registrierung kostet 200 Dollar
Den Schulen und Unis ist dieses Blockademanöver einiges Wert. Schließlich kostet jede Registrierung rund 200 Dollar.

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