Apple Watch im großen oe24.at-Test

Trend-Gadget?

Apple Watch im großen oe24.at-Test

Seit einer guten Woche ist die Apple Watch auch in Österreich erhältlich. Und auch das Bezahlen über die Blue-Code-App ist in mehreren heimischen Shops bereits möglich. Wir haben die Smartwatch des iPhone-Herstellers in den letzten 10 Tagen auf Herz und Nieren geprüft. Wie sie sich dabei geschlagen hat und für wem sich das Wearable im Alltag überhaupt lohnt, lesen Sie in den folgenden Absätzen und in der Diashow.

>>>Nachlesen: Apple Watch ab sofort in Österreich

Erster Eindruck
Für den Test stand uns die Apple Watch Sport mit 38-mm-Display und watchOS 2 zur Verfügung. Obwohl es sich dabei um das günstigste Modell handelt, ist sie mit 399 Euro nicht gerade ein Schnäppchen. Android-Uhren sind da bei nahezu identischem Funktionsumfang teils deutlich günstiger. Doch nach dem Auspacken wird klar, dass sich Apple bemüht hat, ein hochwertiges Produkt auf die Beine zu stellen. Die Watch liegt gut in der Hand, ist perfekt verarbeitet und verfügt über hochwertige Materialien. So stellt sich sofort das typische Apple-Feeling ein. Das Silikon-Armband der Sportedition fühlt sich angenehm an und verfügt über einen praktischen Verschluss. Selbst das kleinere Display (optional gibt es eine 42-mm-Version) ist ausreichend groß, um die verfügbaren Inhalte leserlich anzuzeigen. Die Auflösung und die Farbtreue konnten ebenfalls überzeugen. Die teureren Modelle mit Edelstahlgehäuse sind zwar etwas schwerer, verfügen aber auch über ein etwas kratzfesteres Display. Unseren Test hat aber auch das Sportmodell völlig kratzerlos überstanden.

Diashow Fotos vom Test der Apple Watch

Apple Watch im Test

Wir haben die Apple Watch Sport mit Alugehäuse und 38-Millimeter-Display getestet. Die Verarbeitung war dem hohen Preisniveau angemessen.

Apple Watch im Test

Bevor man loslegen kann, muss man die Smartwatch mit einem iPhone koppeln. Das funktioniert kinderleicht. Die ersten...

Apple Watch im Test

...Einstellungen werden über das Smartphone erledigt. Am Ende der Installation wählt...

Apple Watch im Test

...man noch, an welcher Hand man die Uhr tragen möchte. Danach geht es auch schon los.

Apple Watch im Test

Am Startbildschirm werden alle Anwendungen angezeigt. Diese kann man auch verschieben. Jene, die man auswählen möchte, wird größer dargestellt. Zu den...

Apple Watch im Test

...vorinstallierten Funktionen zählen u.a. der schön aufbereitete...

Apple Watch im Test

...Wetterbericht, oder....

Apple Watch im Test

...eine wirklich gelungene Fitness-App, die für fast alle Sportarten ein passendes Programm bietet.

Apple Watch im Test

Dank dem Pulsmesser auf der Rückseite ist man während des Trainings stets...

Apple Watch im Test

...über seinen aktuellen Zustand informiert. Die App zeigt auch an, wie gut man seine...

Apple Watch im Test

...selbstgesteckten (Tages-)Ziele bereits erreicht hat.

Apple Watch im Test

Im Einstellungsmenü kann man diverse Anpassungen vornehmen. So kann man beispielsweise einstellen,...

Apple Watch im Test

...dass man die Apple Watch mit den Worten "Hey Siri" aus dem Ruhezustand holt. Die Spracheingabe hat übrigens hervorragend geklappt.

Apple Watch im Test

Natürlich kann man auf der Smartwatch auch Nachrichten (SMS, E-Mail, iMessage, etc.) ansehen....

Apple Watch im Test

...und diese auch komplett öffnen und lesen.

Apple Watch im Test

Dank Direktzugriff auf die Kontakte kann man über die Apple Watch auch Anrufe starten. Über das Mikrofun und die Lautsprecher kann man Anrufe sogar direkt beantworten. Telefoniert wird jedoch über das iPhone.

Apple Watch im Test

Ein weiteres praktisches Feature ist die Fernauslöse-Funktion der iPhone-Kamera. Auf der Uhr sieht man, ob das gewünschte Motiv auch gut getroffen wird.

Apple Watch im Test

Informationen über die Weltzeit, oder...

Apple Watch im Test

...aktuelle Aktionkurse sind eher eine nette Spielerei.

Apple Watch im Test

Ein Alleinstellungsmerkmal der Apple-Smartwatch ist die Krone, mit der man das Gerät auch bedienen kann. So kann man beispielsweise durch Listen scrollen oder in Fotos zoomen.

Apple Watch im Test

Die Rückseite dient nicht nur als Unterbringungsort der Sensoren, sondern...

Apple Watch im Test

...fungiert auch als Ladefläche. Dank Magneten legt man die Apple Watch einfach auf die mitgelieferte Ladestation und...

Apple Watch im Test

...schon hält das "Duo" bombenfest zusammen. Ein Vollladung dauert rund drei Stunden.

Apple Watch im Test

Dem Spieltrieb hat Apple ebenfalls Rechnung getragen. So stehen den Nutzern eine...

Apple Watch im Test

...ganze Reihe an Watch-Faces zur Wahl. Sogar für die...

Apple Watch im Test

...Mickey Mouse kann man sich entscheiden.

Apple Watch im Test

Darüber hinaus sind auch animierte Hintergründe wie dieser Schmetterling vorinstalliert. Im App Store stehen noch viele weitere Anzeigebilder zur Wahl.

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Einrichtung und Bedienung
Bevor man loslegen kann, muss man die Apple Watch mit einem iPhone koppeln. Dazu muss man nur beide Geräte einschalten, am iPhone Bluetooth sowie WLAN oder den Datenfunk aktivieren und die Watch-App starten. Dann werden die einzelnen Schritte nach und nach erklärt und abgearbeitet. Das dauert rund fünf Minuten. Dann geht es auch schon los. Am Homescreen sind die zahlreichen Funktionen, Apps, etc. kreisförmig angeordnet. Will man eine Funktion auswählen, wird diese etwas größer angezeigt. So ist sie mit dem Finger einfacher zu erwischen. Die Apps können auch ganz nach Belieben angeordnet werden. Laut Apple stehen im App Store bereits 10.000 Anwendungen für die Uhr zur Verfügung. Auch die heimische Fitness-App Runtastic ist u.a. mit dabei. Neben der Touchbedienung kann man die Apple Watch auch noch per Sprache steuern. Wenn man die Funktion „Hey Siri“ aktiviert, kann man die Uhr mit dem Befehl sogar aus dem Ruhezustand holen. Über Siri lassen sich nicht nur Suchanfragen stellen, sondern man kann auch Nachrichten oder E-Mails diktieren. Darüber hinaus bietet die Uhr mit ihrer mechanischen Krone auch noch ein Alleinstellungsmerkmal unter den Smartwatches. Das kleine Rädchen kann nämlich ebenfalls zur Bedienung verwendet werden und erweist sich dabei als ziemlich praktischer Helfer. So macht es etwa richtig Spaß, durch Listen (Kontakte, Posteingang, etc.) zu scrollen, oder sich in Fotos rein zu zoomen.

>>>Nachlesen: Bezahlen mit Apple Watch bereits möglich

Funktionen
Wie die Android-Smartwatches bietet auch die Apple Watch einen großen Funktionsumfang. Zumindest wenn man das iPhone mit sich trägt. Denn ohne das Smartphone hält sich der Nutzen der Uhr in (engen) Grenzen. Hier einige Highlights im Überblick: Dank Mikrofon und Lautsprecher kann man Anrufe nicht nur entgegennehmen oder tätigen, sondern sogar direkt über die Apple Watch auf Anrufe antworten. Natürlich werden auch alle Nachrichten – inklusive jene von Drittanbieter-Apps – angezeigt. Per Siri, können die User auch SMS oder E-Mails diktieren und diverse Suchanfragen abgeben. Auch Informationen wie Wetterbericht, Aktienkurse oder die Weltzeit sind verfügbar. Wirklich praktisch ist die Nutzung der Apple Watch als Fernsteuerung für die iPhone Kamera, die Musikwiedergabe oder das Apple TV. Auf der Uhr selbst können auch Songs (max. 2 GB) und Fotos gespeichert werden. Dem Spieltrieb wird Apple mit zahlreichen Watch-Faces gerecht. Hier gibt es auch Skurrilitäten wie die Mickey Mouse oder einen animierten Schmetterling. Man kann sich die Uhr also nach Lust und Laune personalisieren.

Ein besonders großes Augenmerk legt Apple auf Fitness-Funktionen. So gibt es eine vorinstallierte App, die für fast alle Sportarten (Indoor oder Outdoor) eine passende Einstellung bietet. Dank der Sensoren auf der Rückseite kann auch stets der Puls gemessen werden. Diesen kann man sogar an Freunde, die auch eine Apple Watch besitzen, weiterschicken. Zudem zählt die Uhr Schritte und verbrauchte Kalorien oder zeichnet zurückgelegte Distanzen auf. User können auch Tagesziele definieren, deren Erreichung sie stets auf der Apple Watch ablesen können. Zudem mahnt die Uhr den Träger ab und an aufzustehen, wenn er sich länger nicht bewegt hat. Darüber hinaus werden auch Fitness-Apps von Drittanbietern unterstützt. Die Runtastic-App überzeugt dabei mit einer tollen Grafik und allen bewährten Funktionen.

>>>Nachlesen: LG bringt runde Smartwatch mit LTE

Akkuleistung
Die Laufzeit ist die Achillesferse von aktuellen Smartwatches. Da macht auch die Apple Watch keine (positive) Ausnahme. Aber Apple hat sich  zumindest einiges einfallen lassen, um das Durchhaltevermögen zu steigern. So ist das Display nur aktiv, wenn man es wirklich braucht. Will man die Uhrzeit sehen, reicht es, das Handgelenk zu drehen oder die Hand etwas schneller zu bewegen und schon schaltet sich die Anzeige automatisch ein. Zudem laufen die meisten Watch-Apps über das iPhone, was den Akku der Apple Watch ebenfalls schont. Im Normalbetrieb hielt die Batterie im Test rund eineinhalb Tage durch. Im Fitness-Einsatz (laufen oder Rad fahren) macht sie aber deutlich früher schlapp. Da kann es dann auch passieren, dass das Wearable nach fünf bis sechs Stunden an die Steckdose muss. Geladen wird die Uhr übrigens über eine mitgelieferte Ladestation. Diese hat in etwa den Umfang einer 50-Cent-Münze. Sobald man die Uhr darauf legt (funktioniert dank Magnetfunktion ganz einfach) startet der Ladevorgang. Eine Vollladung nimmt ungefähr drei Stunden in Anspruch.

>>>Nachlesen: Samsung bringt „Apple-Watch-Killer“

Fazit
Apple hat mit seiner Watch gleich beim ersten Anlauf eine solide Smartwatch auf die Beine gestellt. Alles andere wäre aber auch eine Überraschung gewesen. Neue Maßstäbe setzt das Gerät jedoch nicht. Beim Funktionsumfang, der Batterieleistung und den Anwendungsszenarien können gute Android- oder Tizen-Geräte wie etwa die LG Watch Urbane oder diverse Samsung-Uhren locker mithalten. Und das, obwohl sie teils deutlich günstiger sind. Darüber hinaus zählt die Apple Watch noch zu den Geräten der ersten Generation. Mit der Watch Urbane 2 oder der Samsung Gear S2 stehen bereits Computer-Uhren in den Startlöchern, die dank integriertem LTE-Modul völlig autark vom Smartphone funktionieren. Gut möglich, dass hier Apple bei der Watch 2 ebenfalls nachlegt. Ob man nun ein eckiges oder rundes Gehäuse bevorzugt, ist Geschmackssache. Apple Watch Käufer haben hier aber noch nicht die Qual der Wahl. Alle angebotenen Modelle setzen auf ein eckiges Display. Mit einer Preisspanne von 399 bis 18.000 Euro setzt das Gerät zumindest in diesem Punkt ein Ausrufezeichen. Auch wenn die goldene Luxus-Variante ohnehin nur eine Ausnahmeerscheinung bleiben dürfte. Als die Apple Watch im April in den ersten Ländern an den Start ging, spielte der relativ hohe Preis noch keine allzu große Rolle. Da iPhone-Nutzer, die eine gut funktionierende Smartwatch haben wollten, fast keine Alternative hatten. Doch mittlerweile unterstützen auch die neuesten Android-Wear-Uhren iOS und sind somit mit dem iPhone kompatibel. Echte Apple-Fans werden aber auch in Zukunft auf das Produkt aus dem eigenen Hause setzen. Zumal es an den Fähigkeiten wenig auszusetzen gibt. Bei Verarbeitungsqualität und Bedienung ist sie den Gegnern sogar noch einen Tick voraus. Ohne iPhone ist sie aber so gut wie nutzlos. Und wer ein Apple-Handy hat, braucht die Uhr nicht unbedingt. Im Alltag ist sie aber dennoch ein praktischer - wenn auch teurer - Helfer. Denn in Kombination mit der Apple Watch kann das iPhone fast immer in der Hosentasche bleiben.

>>>Nachlesen: Google-Uhren ab sofort iPhone-kompatibel

>>>Nachlesen: Schicke Android-Smartwatch im Test

Diashow Fotos vom Test der LG Watch Urbane

LG Watch Urbane

LG setzt bei der Watch Urbane auf ein rostfreies Edelstahlgehäuse. Dank der relativ kompakten Bauweise (45,5 x 52,2 x 11 mm) ist die Smartwatch nicht sofort als solche zu erkennen.

LG Watch Urbane

Die Ladestation ist zwar kompakt und verfügt über einen Magnet, dennoch ist es etwas mühsam, dass man zum Laden immer dieses zusätzliche Gerät mitnehmen muss.

LG Watch Urbane

Auf der Rückseite befindet sich neben den fünf Pins für die Verbindung mit der Ladestation auch der Pulssensor.

LG Watch Urbane

Die LG Watch Urbane läuft als erstes Gerät mit Android Wear 5.1. Diese Software erleichtert die Handhabung deutlich.

LG Watch Urbane

Das Menü wurde nämlich in drei...

LG Watch Urbane

...Spalten unterteilt. Klickt man auf das Display ...

LG Watch Urbane

...erscheinen zunächst alle Apps in einer Liste.

LG Watch Urbane

Ein Wisch nach Links bringt die zweite Spalte zum Vorschein. In dieser scheinen alle favorisierten Kontakte auf.

LG Watch Urbane

In der dritten Spalte sind dann noch alle weiteren bekannten...

LG Watch Urbane

...Android Wear Funktionen (Einstellungen, Termin, Erinnerungen, etc.) aufgelistet.

LG Watch Urbane

Auf Benachrichtigungen werden die Träger nach wie vor optisch und per Vibration hingewiesen. Gibt es mehrere...

LG Watch Urbane

...Neuigkeiten (E-Mail, WhatsApp-Nachricht, SMS, entgangener Anruf, etc.) werden diese nun gestapelt,...

LG Watch Urbane

...wobei die neueste als erstes angezeigt wird. Wischt man dann nach oben, wird die nächste eingeblendet.

LG Watch Urbane

Das geht so lange dahin, bis man alle Neuigkeiten abgearbeitet hat. Will man sich eine Nachricht genauer ansehen, genügt ein Wisch nach Links. Dann...

LG Watch Urbane

kann man beispielsweise den Inhalt einer E-Mail oder SMS lesen, oder wie hier seine Trainingseinheit mittels Runtastic auswerten.

LG Watch Urbane

Das funktioniert wirklich alles zeimlich gut und flüssig.

LG Watch Urbane

Bei WhatsApp-Nachrichten werden auch Smileys angezeigt.

LG Watch Urbane

Mit weiteren Wischs nach links kann man die Nachricht auf dem Telefon öffnen,...

LG Watch Urbane

...sie direkt auf der Uhr beantworten oder ...

LG Watch Urbane

...die App auch blockieren.

LG Watch Urbane

Android Wear 5.1 unterstützt natürlich auch alle bisherigen Funktionen. Dazu zählt beispielsweise auch die praktische Steuerungsfunktion...

LG Watch Urbane

...für die Smartphone-Kamera. Damit kann man direkt über die Uhr den Befehl für den Auslöser geben.

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