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Neues Nexus 5X im großen oe24.at-Test

Offizielles Google-Phone

Neues Nexus 5X im großen oe24.at-Test

Mit dem Nexus 5 hat Google vor zwei Jahren einen echten Bestseller an den Start gebraucht. Nun ist mit dem Nexus 5X der offizielle Nachfolger des Top-Smartphones im heimischen Handel gelandet. Wie beim Vorgänger vertraut Google auch bei der Neuauflage, die natürlich von Anfang an auf Android 6.0 „Marshmallow“ setzt, wieder auf LG als Hardware-Partner. In den folgenden Absätzen lesen Sie, wie sich das neue Handy der beiden IT-Riesen in unserem Test geschlagen hat.

Diashow Fotos vom Test des Nexus 5X

Nexus 5X im Test

Mit dem Nexus 5X schickt Google nach zwei Jahren den Nachfolger des erfolgreichen Nexus 5 an den Start.

Nexus 5X im Test

Wie beim Vorgänger vertraut Google auch bei der Neuauflage, die natürlich von Anfang an auf Android 6.0 „Marshmallow“ setzt, wieder auf LG als Hardware-Partner.

Nexus 5X im Test

Die gesamte Frontseite besteht fast ausschließlich aus dem 5,2 Zoll großen Full-HD-Display (1.080 x 1.920 Pixel).

Nexus 5X im Test

Auf der rechten Seite (von vorne betrachtet) befinden sich die einzigen beiden mechanischen Knöpfe bzw. Schalter.

Nexus 5X im Test

Google und LG setzen beim Nexus 5X wieder auf ein Gehäuse aus Polycarbonat. Bei der Neuauflage kommt ein Aluminiumrahmen hinzu.

Nexus 5X im Test

Auf der Rückseite fällt neben der 12 MP Hauptkamera und dem riesigen Nexus-Schriftzug noch der zusätzliche Kreis unterhalb der Kamera auf. Dabei handelt es sich...

Nexus 5X im Test

...um einen Fingerabdruckscanner, der im Test hervorragend funktionierte und im Alltag eine echte Erleichterung bringt.

Nexus 5X im Test

Käufer sollten beachten, dass das Smartphone über einen USB-C-Anschluss verfügt und das im Lieferumfang enthaltene Kabel und Netzteil auf Reisen, etc. stets bei sich tragen.

Nexus 5X im Test

Die 5 MP Frontkamera taugt ebenfalls für brauchbare Selfies und Videochats.

Nexus 5X im Test

Beim Antrieb vertraut das Nexus 5x auf die schnelle Qualcomm-CPU Snapdragon 808 mit sechs Kernen, einer Taktfrequenz von 1,8 GHz und 64-Bit-Architektur.

Nexus 5X im Test

Im Zusammenspiel mit den 2 GB RAM und dem Grafikchip Adreno 418 sorgt das nicht nur für eine tolle Rechenleistung bei Alltagsaufgaben, sondern lässt auch Gamer jubeln.

Nexus 5X im Test

Da das Display mit 5,2 Zoll nicht allzu groß ausfällt, reicht die FullHD-Auflösung völlig aus. Fotos, Videos oder Schriftzeichen werden glasklar dargestellt.

Nexus 5X im Test

Vorteil: Nexus-Besitzer bekommen neue Android-Updates und –Versionen immer als erste. Bei anderen Android-Smartphones kann der Rollout hingegen Wochen oder Monate dauern.

Nexus 5X Datenblatt (1)

Nexus 5X Datenblatt (2)

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Erster Eindruck
Gleich beim Auspacken zeigt sich, dass Google und LG beim Nexus 5X wieder auf ein Gehäuse aus Polycarbonat setzen. Das wirkt zwar nicht ganz so hochwertig wie bei Geräten mit Alu- oder Glasrückseite, greift sich aber dennoch gut an. Das liegt auch am Aluminiumrahmen, am geringen Gewicht von 136 Gramm und am schlanken (147 x 72,6 x 7,9 Millimeter) Aufbau. Insgesamt hinterlässt das Smartphone einen soliden Eindruck. An die (teureren) Highend-Geräte reicht es in Sachen Haptik aber nicht ganz ran. Unser Testmodell war die Carbon-Schwarze-Ausgabe, alternativ stehen noch die Farbvarianten Eisblau und Weiß zur Verfügung. Die gesamte Frontseite besteht fast ausschließlich aus dem 5,2 Zoll großen Full-HD-Display (1.080 x 1.920 Pixel). Auf der rechten Seite befinden sich die einzigen beiden mechanischen Knöpfe bzw. Schalter. Auf der Rückseite fällt neben der Kamera und dem riesigen Nexus-Schriftzug noch der zusätzliche Kreis unterhalb der Kamera auf. Dabei handelt es sich um einen Fingerabdruckscanner, der im Test hervorragend funktionierte und im Alltag eine echte Erleichterung bringt. Seine Position ist nahezu perfekt, da man den Zeigefinger (im Hochformat) ohnehin immer an dieser Stelle hält. So lässt sich das Smartphone blitzschnell entsperren, ohne dass man dafür einen Code oder ein Muster eingeben muss.

Performance und Display
Beim Antrieb vertraut das Nexus 5X auf die schnelle Qualcomm-CPU Snapdragon 808 mit sechs Kernen, einer Taktfrequenz von 1,8 GHz und 64-Bit-Architektur. Im Zusammenspiel mit den 2 GB RAM und dem Grafikchip Adreno 418 sorgt das nicht nur für eine tolle Rechenleistung bei Alltagsaufgaben (Internet surfen, Multitasking, Navigation, Youtube, etc.), sondern lässt auch Gamer in Jubelstimmung ausbrechen. Denn auf dem Smartphone laufen selbst anspruchsvolle Spiele ohne jegliches Ruckeln. Das ist wirklich großes Kino. Apropos sehen: Da das Display mit 5,2 Zoll nicht allzu groß ausfällt, reicht die FullHD-Auflösung völlig aus. Fotos, Videos oder Schriftzeichen werden glasklar dargestellt. Und da die Helligkeit ziemlich hoch gedreht werden kann, bleibt das Display auch bei Sonneneinstrahlung halbwegs gut ablesbar. Einen Kritikpunkt muss das Nexus 5X dafür beim Speicher hinnehmen. Zwar bietet Google das Gerät in zwei Versionen (16 und 32 GB) an, erweiterbar ist der interne Speicher jedoch nicht. Das ist insofern schade, da das bei fast allen Android-Geräten möglich ist. An der restlichen Ausstattung (LTE Cat 6, WLAN ac, NFC, Bluetooth 4.2, A-GPS, FM-Radio, etc.) gibt es hingegen nichts auszusetzen. Käufer müssen jedoch beachten, dass das Smartphone über einen USB-C-Anschluss verfügt. Dieser ermöglicht zwar schnelles Laden und kann nicht mehr verkehrt eingesteckt werden, ist derzeit aber noch nicht weit verbreitet. Deshalb sollte man das im Lieferumfang  enthaltene Kabel und Netzteil auf Reisen, etc. stets bei sich tragen.

>>>Nachlesen: Nexus 5X ab sofort in Österreich

Kameras
LG hat bereits mit dem G4 bewiesen, dass es hervorragende Kameras bauen kann. Davon profitiert auch das Nexus 5X, dessen 12 MP Hauptkamera ebenfalls auf den wirklich gelungenen Laser-Autofocus setzt. Dieser stellt Motive extrem schnell scharf und sorgt auch bei schlechten Lichtverhältnissen für eine tolle Aufnahmequalität. Zu den weiteren Highlights zählen der LED-Blitz und die Möglichkeit 4K-Videos aufzunehmen. Die 5 MP Frontkamera taugt ebenfalls für brauchbare Selfies und Videochats. Zudem lassen sich Fotos und Videos dank zahlreichen Android-Funktionen direkt auf dem Gerät schnell und einfach bearbeiten und teilen.

Sprachqualität, Akku und Software
Bei Anrufen ist die Sprachqualität hervorragend, das gilt sowohl beim Anrufer als auch beim Empfänger. Darüber hinaus funktioniert auch die integrierte Freisprecheinrichtung sehr gut. Das liegt vor allem an den Soundstarken Frontlautsprechern, die direkt zum Nutzer ausgerichtet sind. Die Laufleistung liegt ebenfalls auf Konkurrenzniveau und kann im Energiesparmodus bei Bedarf deutlich verlängert werden. Positiv: Dank USB-C-Schnittstelle ist der üppig dimensionierte 2.700 mAh Akku in nicht einmal zwei Stunden voll aufgeladen. Da wir die Vorteile von Android 6.0 bereits ausführlich vorgestellt haben, wollen wir darauf nicht mehr eigens eingehen. Es muss jedoch erwähnt werden, dass Nexus-Besitzer neue Android-Updates und –Versionen immer als erste bekommen. Bei anderen Android-Smartphones kann der Rollout hingegen Wochen oder gar Monate dauern. Google will das in Zukunft zwar ändern, mit einem Nexus-Gerät ist man in dieser Sache aber auf alle Fälle auf der sicheren Seite.

>>>Nachlesen: So gut ist Android 6.0 "Marshmallow"

Fazit
Google und LG haben mit dem Nexus 5X ein hervorragendes Android-Smartphone auf die Beine gestellt. Alles andere wäre aber auch eine Überraschung gewesen. Besonders gut gefallen haben uns die Hauptkamera, die Grafik-Leistung, der Fingerabdruckscanner und die schlanke Gehäuseform – Vollaluminiumgeräte wirken jedoch hochwertiger. Hinzu kommt der große Vorteil der Software-Update-Versorgung. Kritik gibt es vor allem für die fehlende Speichererweiterung und an der Preisgestaltung. Letztere könnte auch dafür ausschlaggebend sein, dass das 5X in Europa nicht so erfolgreich wird wie das Nexus 5. Denn während Google in den USA wie bei der ersten Generation wieder auf seine Kampfpreisstrategie setzt, müssen europäische Käufer dieses Mal deutlich tiefer in die Tasche greifen. In den USA kostet das Nexus 5X nur 379 bzw. 429 US-Dollar, hierzulande werden hingegen 479 bzw. 529 Euro fällig. Angesichts der Leistung geht der Preis zwar in Ordnung, doch der immense Aufschlag könnte dennoch einige Interessenten vom Kauf abhalten. Denn in dieser Preisregion gibt es viele aktuelle und auch gute Android-Smartphones. Siehe etwa das HTC One A9.

>>>Nachlesen: Google Maps navigert jetzt offline

>>>Nachlesen: Smartphones: Google will Chips mitentwickeln

>>>Nachlesen: HTC One A9 ist ein echter Lichtblick

Diashow Fotos vom Test des HTC One A9

HTC One A9

Das HTC One A9 liegt dank des dünnen Metallrahmens sowie der abgerundeten Ecken sehr gut in der Hand und hinterlässt einen hochwertigen Eindruck.

HTC One A9

Die Rückseite erinnert extrem ans iPhone 6s. Mit 5 Zoll fällt das HTC-Gerät aber etwas größer aus.

HTC One A9

Die Performance (64-Bit-Achtkern-Prozessor Snapdragon 617, 2 GB RAM) und die Darstellungsqualität des 5-Zoll AMOLED-FullHD-Displays (1920 x 1080 Px) können sich sehen lassen.

HTC One A9

Eine echte Wohltat ist der Fingerabdrucksensor, der in der eckigen Home-Taste unter dem Display integriert ist.

HTC One A9

Dank Android 6.0 "Marshmallow" ist das Gerät auch Software-technisch auf dem neuesten Stand.

HTC One A9

Da der Ring der Kameralinse auf der Rückseite wie beim iPhone etwas aus dem Gehäuse herausragt, wackelt das One A9 etwas, wenn man es auf eine glatte Fläche (z. B.: einen Tisch) legt und eine Nachricht verfassen will.

HTC One A9

Die 13 MP Hauptkamera inklusive Blitz (einfach), f/2.0-Blende und optischem Bildstabilisator hinterließ bisher einen hervorragenden Eindruck.

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