Xiaomi Mi4 greift iPhone & Co. an

Günstiges Top-Smartphone

Xiaomi Mi4 greift iPhone & Co. an

Der chinesische Smartphone-Aufsteiger Xiaomi hat sein neues Flaggschiff Mi 4 vorgestellt. Erstmals verpasst das aufstrebende Unternehmen seinem Smartphone einen Metallrahmen und ähnelt damit vom Aussehen her Apples iPhone 5. "Wir sind besser als iPhone", sagte Firmengründer Lei Jun (Bild unten) am Dienstag bei der Vorstellung in Peking. Wie eine aktuelle Studie von den weltweiten Smartphone-Verkaufszahlen vor kurzem zeigte, kommt das schlichte Xiaomi-Design bei den Käufern hervorragend an. Beim Mi 4 wird der Hersteller für die Rückseite verschiedene Materialien wie Holz oder Leder anbieten.

Ausstattung
Bei der Ausstattung haben sich die Chinesen jedenfalls ordentlich ins Zeug gelegt. So bietet das 5-Zoll-Display eine FullHD-Auflösung (1080p). Als Antrieb kommt der 2,5 GHz schnelle Quadcore-Prozessor Snapdragon 801 zum Einsatz. In Kombination mit den 3 GB RAM dürfte die Performance mehr als ordentlich ausfallen. Damit spielt das Gerät in einer Liga mit dem Galaxy S5, dem Xperia Z2, dem G3 oder dem HTC One (M8). Die beiden Kameras werden von Sony geliefert und lösen 13 MP (hinten) und 8 MP (vorne) auf. Die Akku-Kapazität von 3.080 mAh kann sich ebenfalls mehr als sehen lassen. WLAN, LTE, NFC, Bluetooth und GPS sind bei dem Android-Smartphone ebenfalls mit an Bord.

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Firmengründer Lei Jun bei der Mi4-Vorstellung. Bild: (c) Reuters

Kampfpreis
Mit 16 GB Speicherplatz wird das Gerät in China bereits ab 1.999 Yuan (238 Euro) erhältlich sein. Die Version mit 64 GB kostet auch nur 2.499 Yuan. Die Preise in den USA betragen rund 320 bzw. 400 US-Dollar, was immer noch extrem günstig ist. Mit diesen Preisen sind selbst in aufstrebenden Märkten enorme Stückzahlen zu erreichen. Apple und Samsung werden Xiaomi in Zukunft wohl noch genauer beobachten. In Asien konnten die Chinesen ihrem Erzrivalen aus Südkorea bereits viele Käufer abjagen. In den nächsten Jahren wird Xiaomi wohl zum härtesten Gegner der beiden Platzhirsche.

>>>Nachlesen: iPhone 6 mit buntem Metall-Gehäuse

Fitnessarmband um 9,50 Euro
Darüber hinaus stößt Xiaomi mit einem Kampfpreis von umgerechnet rund 9,50 Euro in den Markt für Fitnessarmbänder vor. "Wir werden den Markt mit dem Preis umkrempeln", sagte Lei Jun. Das Gerät soll diverse Gesundheitsdaten sammeln und gleichzeitig als Wecker funktionieren. Der Akku des Bandes halte 30 Tage, und das Gerät sei komplett wasserdicht, sagte Lei Jun. Bisher kosten viele Fitnessbänder rund 100 Euro. Lei Jun nannte kein Datum, ab dem das Fitnessband verkauft werden soll.

Was ist mit Europa?
In Europa werden die Xiaomi-Neuheiten vorerst nicht offiziell verkauft. Da der Hersteller aber zur weltweiten Nummer 1 aufsteigen möchte, wird er seine Produkte mittelfristig auch in der "alten Welt" anbieten müssen. Außerdem ist der Vorgänger des Mi4 - das Mi3 (ab 310 Euro) - bei Amazon und anderen europäischen Online-Händlern ohnehin zu bekommen. In Kürze dürfte dort auch das neue Flaggschiff erhältlich sein. Detail am Rande: Beim Verkaufsstart des Mi3 im August 2013 wurden innerhalb der ersten 90 Sekunden 100.000 Geräte verkauft. Danach brach der Xiaomi-Webschop zusammen.

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