GoPro greift mit Hero 5 und Drohne an

Neues vom Actioncam-Pionier

GoPro greift mit Hero 5 und Drohne an

Auch wenn es zuletzt wieder etwas aufwärts ging, waren die letzten Monate für GoPro alles andere als leicht. Der Actioncam-Pionier kämpfte mit massiv rückläufigen Verkaufszahlen und musste den Start seiner schon länger angekündigten Drohne mehrmals verschieben. Doch nun herrscht bei dem US-Konzern wieder Aufbruchsstimmung. Zum einen wurde nun endlich das neue Kamera-Flaggschiff Hero 5 präsentiert, zum anderen kommt nun auch die erste Drohne endlich in den Handel.

gopro_hero-5-pro-und-sessio.jpg Die Hero 5 Black (re) ist das neue Flaggschiff, die Hero 5 Session (li) setzt auf ein Würfeldesign.

Hero 5 in zwei Versionen

GoPro bringt die neue Hero 5 in den zwei Versionen „Black“ und „Session“. Die Grundfunktionen sind bei beiden Modellen sehr ähnlich. Sie können Videos in 4K-Qualität aufnehmen, unterstützen Weitwinkel-Aufnahmen ohne Verzerrung, sollen bei der Tonaufnahme dank nun drei Mikrofonen extreme Fortschritte gemacht haben, sind auch ohne Zusatzgehäuse 10 Meter wasserdicht und können mit der neuen Drohne gekoppelt werden. Die Bedienung am Gerät erfolgt nur mehr über zwei mechanische Tasten. Praktisch: Darüber hinaus können die Actioncams auch per Sprachbefehl bedient werden. Ist man etwa mitten in einer actionreichen Situation, muss man der Kamera nur ein Kommando zurufen, und sie startet die Aufnahme.

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Die Unterschiede liegen im Detail. So weist das Top-Modell Hero 5 Black einige Funktionen auf, die die günstigere Session nicht bietet. Käufer des Top-Modells können sich über eine 12 MP-Auflösung, Unterstützung des RAW-Formats, einen integrierten GPS-Sensor, Vorteile bei dynamischen Videos, ein hochauflösendes 2-Zoll-Touchscreen auf der Rückseite sowie einen wechselbaren 1.220 mAh Akku freuen.

Bei der Hero 5 Session, die in Würfelform daherkommt, müssen einige Abstriche in Kauf genommen werden. Dieses Modell richtet sich also eher an Gelegenheitsnutzer. Die Actioncam bietet einen 10 MP Sensor, verfügt über ein etwas schlechteres Display und setzt auf einen fest verbauten Akku. Bedient wird sie über eine Smartphone-App.

GoPro bringt seine beiden neuen Kameras ab Anfang Oktober in den Handel. Die Hero 5 Black kostet 430 Euro, für die Hero 5 Session werden 320 Euro fällig.

gopro_drohne_karma_620.jpg So sieht die erste Drohne von GoPro aus.

Drohne „Karma“

GoPro nennt seine erste Drohne „Karma“ und setzt bei dieser auf viele praktische Details. So fällt das Gerät an sich schon sehr kompakt aus. Es gibt aber einen weiteren Clou: Nutzer können sie auch zusammenfalten und dann in einem Rucksack transportieren, der im Lieferumfang enthalten ist. Über eine eigene Kamera verfügt die neue Drohne nicht. Stattdessen können die Nutzer alle GoPro-Kameras (ab der Hero 4) an die 3-Achsen-Halterung an der Vorderseite montieren. Diese Halterung „namens“ Gimbal ist sogar abnehmbar und kann vom Nutzer auch ohne Drohne für Aufnahmen verwendet werden. Der austauschbare Akku soll für eine Flugzeit von 20 Minuten reichen.

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Bei der Steuerung vertraut der Hersteller auf einen aufklappbaren Controller mit großem Touchscreen, zwei Steuersticks und vier Tasten. Darüber hinaus sind auch nützliche Automatik-Funktionen mit an Bord. Im Modus „Dronie“ filmt die Karma-Drohne automatisch und entfernt sich selbstständig vom Controller. Aktiviert der Nutzer den Modus „Cablecar“, legt Karma eine vorab festgelegte Wegstrecke zurück. Besonders cool: Auf Wunsch kann ein weiterer Nutzer über die kostenlose „Passenger“-App (für iOS und Android) ins Geschehen eingreifen. Auf seinem Smartphone (oder einer VR-Brille) erscheint das Live-Bild aus der Drohne.

gopro_drohne_karma-steuerun.jpg Die Steuerung erfolgt über einen Controller, die 3-Achsen-Halterung ist abnehmbar.

Die erste GoPro-Drohne startet Ende Oktober und kostet 870 Euro. Kameras sind in dem Preis noch nicht enthalten. Wer sich ein Set (Drohne plus Kamera) kauft, spart im Vergleich zum Einzelkauf 100 Euro.

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