Ehe-Ende bei Hickersberger

Keine Scheidung

© TZ ÖSTERREICH / KERNMAYER

Ehe-Ende bei Hickersberger

Es hat 25 Grad in Abu Dhabi. Josef Hickersberger (61) ist völlig entspannt, als ihn ÖSTERREICH in seiner neuen Heimat erreicht. „Ich bin gerade beim Sightseeing mit meiner Schwester“, erzählt er. Weit weg von den Scheidungsgerüchten um seine 30-jährige Ehe mit Frau Renate, genießt der Ex-Teamtrainer die Sonne und berufliche Erfolge. Gerade hat er mit seiner Mannschaft El Wahda den Tabellenführer geschlagen. „Wenn ich Meister werde, stellt mir der Scheich einen Ferrari in die Garage“, scherzt er.

Getrennte Wege
Dabei hatte Josef Hickersberger zuletzt weniger zu lachen. „Ich habe eine schwere Zeit hinter mir. Meine Mutter ist vor wenigen Wochen gestorben. Und auch mein Co-Trainer Klaus Lindenberger hat seine Mutter verloren. Aber jetzt geht es mir wieder gut“, so die Kickerlegende zu ÖSTERREICH. Auch die Meldung, dass er sich von seiner Frau scheiden lassen will, scheint ihn hart getroffen zu haben. „Ich steh’ nicht mehr so in der Öffentlichkeit wie früher als Teamchef – das geht niemanden etwas an“, wehrt er ab. Dementieren kann er das Ende seiner Ehe, aus der zwei erwachsene Kinder (Tochter Michaela und Sohn Thomas) stammen, auch nicht.

Wie ÖSTERREICH erfuhr, leben er und Renate schon seit einigen Monaten getrennt. Im November 2009 besuchte sie ihn das letzte Mal in Abu Dhabi. Gut möglich, dass es damals zur Aussprache kam. Denn das Paar hat sich einvernehmlich getrennt, aber sich gegen eine Scheidung entschieden. Vor allem auf Wunsch von Hickersberger, der seine drei Enkelkinder schützen möchte. Renate bleibt in der Villa im Wienerwald wohnen – er weilt noch bis Saisonende im Mai in Abu Dhabi.

Schön öfter hatte das Paar Krisenzeiten zu überstehen. Doch nun ist es endgültig vorbei. Denn Hickersberger hat auswärts fremdgedribbelt und bekam dafür von seiner Ehefrau die rote Karte. Seine neue Liebe heißt Doris Kappl.

Rückkehr nach Österreich?
Ob er wegen ihr in seine Heimat zurückkehren wird, lässt er sich offen. „Ich vermisse Österreich auch nicht“, lässt er ausrichten. Denn in der Wüste lebt er wie ein kleiner Scheich, fährt einen riesigen Dienstwagen und lebt in einer Wohnung mit drei Schlafzimmern. „Das hier ist meine persönliche Oase.“ Dazu soll er 50.000 Euro pro Monat kassieren.

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