FP-Obmann wollte Sohn erschießen

Niederösterreich

© APA/Hans Klaus Techt

FP-Obmann wollte Sohn erschießen

Die Freiheitlichen haben ein massives Personalproblem. Der blaue Kurzzeit-Vizebürgermeister Christian Ballmüller verabschiedete sich im April: Ballmüller stolperte über seine Vergangenheit bei der rechtsextremen Nationalen Volkspartei und legte auf öffentlichen Druck alle Ämter zurücklegte und trat auch aus der FPÖ aus.

Eigenen Sohn mit Winchester beddroht

Mit Nachfolger Valentin Silberstein hoffte man, den richtigen Mann gefunden zu haben. Wie jetzt bekannt wurde, soll der FP-Stadtparteiobmann seinen 19-Jährigen Sohn auf seinem Firmenareal in Grafenwörth mit einer Winchester mit dem Umbringen bedroht haben. Es sollen auch Schüsse gefallen sein. Silberstein sitzt in Untersuchungshaft.

Aller Funktionen enthoben

Dem Vernehmen nach soll jener Vorfall nicht die erste Verfehlung des Geschäftsmannes gewesen sein. FP-Bezirksobmann Erich Königsberger hat ihm nach Bekanntwerden des Falles alle Funktionen entzogen. Demnächst werde eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, man brauche dringend einen neuen Obmann.
 

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