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Interview

"Hitler"-Freund: "Habe ihn im Schwulenlokal getroffen"

ÖSTERREICH: Wie haben Sie Harald Z. kennengelernt?

Alexander Dubkowitsch: 2013 in einem Schwulenlokal in Wien. Er hat mir gefallen, aber er hat mir gesagt, dass er auf Mädchen steht. Er hat sich in der Szene bewegt, um Kontakte in der Künstlerszene zu knüpfen. Er wollte immer berühmt werden. Wie ich. Das hat uns zusammengeschweißt. Er hat auch eine Zeit lang heimlich bei mir im Obdachlosenheim gewohnt.

ÖSTERREICH:
Was für ein Typ ist er?

Dubkowitsch:
Die Leute sehen jetzt nur den Nazi, aber er ist eigentlich ein liebenswürdiger, lustiger Kerl. Er ist kein Haudrauf-Typ. Er hatte schon leicht rechte Gedanken, hat auch den Reichsadler getragen, aber ich habe das alles nie ernst genommen. Er hat mich respektvoll behandelt, obwohl ich schwul bin. Er war nie extrem.

ÖSTERREICH:
Wie erklären Sie sich die Wandlung zu Harald Hitler?

Dubkowitsch:
Ich war geschockt. Er dürfte die falschen Leute um sich gehabt haben. Er war immer leicht beeinflussbar. In Wien haben ihn viele im Stich gelassen wegen seiner überdrehten Art. Er hat auch keine Freundin gehabt, nur Sex-Dates.

ÖSTERREICH:
Wann hatten Sie zuletzt Kontakt?

Dubkowitsch:
Schon länger nicht. Aber ich möchte ihn im Gefängnis besuchen – und ihn fragen, ob er das wirklich ernst gemeint hat.

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