Kampusch Buch: Das steht drin

"3096 Tage"

 

Kampusch Buch: Das steht drin

Seiten: 123

„Bild“ bis „Daily Mail“ – das Natascha-Buch sorgt derzeit europaweit für Schlagzeilen. Erstmals schildert Natascha Kampusch ausführlich ihre acht Jahre Martyrium. Die Entführung, das Leben im Verlies, die Flucht vor ihrem Peiniger.

Auf den folgenden Seiten gibt Ihnen ÖSTERREICH als Kritik einen ersten Überblick über das komplette Buch. Das steht wirklich drin in den zehn Kapiteln auf 284 Seiten. Hier weicht Nataschas Schilderungen vom Polizeiprotokoll und ihrer Einvernahme unmittelbar nach der Befreiung im Eisenstädter Hotel ab.

Fakt bleibt: Das Buch liefert einen beklemmenden Einblick in acht Jahre voller Angst, beschreibt den Entführer Wolfgang Priklopil als „Mama-Bubi“, einen Psychopathen mit zwei Gesichtern, nett, fürsorglich, in der anderen Sekunde aufbrausend, jähzornig. Wegen einer Kleinigkeit wirft er ein Stanleymesser nach Natascha (es bleibt im Knie stecken), prügelt bis zu 60 Mal auf ihr Gesicht ein. All das hält Natascha in einem Tagebuch in ihrem Verlies fest.

Schweigen
Aber wir erleben auch eine Natascha, die aufbegehrt, sich wehrt, ihren Peiniger in den Bauch boxt, die Konsequenzen in Kauf nimmt, stark bleibt.

Ein letztes Geheimnis bewahrt sich Natascha: Ob sie Sex mit Priklopil hatte. Sie schreibt, dass sie in seinem Bett lag, dass er kuscheln wollte, aber hier bricht sie ab. „Es ist der letzte Rest Privatsphäre, den ich mir noch bewahren will.“

Nächste Seite: Die erste Nacht im Bett von Priklopil

Seiten: 123
Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Live auf oe24.TV 1 / 10

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen