Wien

Kirchen-Schänder 
kam frei

Die Kirche hat ihm vergeben. Ausgerechnet die katholische Caritas sorgt heute für den größten Schänder von Gotteshäusern in der Wiener Stadtgeschichte: Der Asylwerber Ibrahim A. (37) aus Ghana, der im Wahn sechs Kirchen verwüstet hat, wird von der klerikalen Einrichtung betreut.

Die Justiz hat ihm nicht vergeben, aber verstanden. Zumindest, was die Schändungen der Gotteshäuser, darunter der Steffl, anbelangt. Sie hat festgestellt, dass Ibrahim A. zum Zeitpunkt seines „Kreuzzuges“, bei dem er 150.000 Euro Schaden angerichtet hat, nicht zurechnungsfähig war. Seither wird er psychiatrisch behandelt und blieb bis dato unauffällig.

Angeklagter kam mit
 blauem Auge davon
Vor Gericht musste er am Dienstag dennoch: Widerstand gegen die Staatsgewalt, schwere Sachbeschädigung an einem Polizeiauto, Nötigung und Drohung, hießen die Anklagepunkte. Delikte, die Ibrahim A. begangen haben soll, als er noch halbwegs im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte war. Auch dank seines Verteidigers Roland Friis kam der Asylwerber mit einem blauen Auge davon. Das Urteil: sechs Monate bedingt auf drei Jahre Bewährung.

Nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung.

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