Gutachten: Unzurechnungsfähig

Kirchenvandale: Angeklagter 
bleibt frei

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Der Kirchenschänder steht vor Gericht. Sicher ist: Er wird freigehen.

Er ist der größte Kirchenschänder in der jüngeren Geschichte: Asylwerber Ibrahim A. (37) aus Ghana hat in Wien sechs Gotteshäuser, darunter den Steffl, verwüstet, 150.000 Euro Schaden angerichtet. Eine Spur der Zerstörung, die selbst Kardinal Christoph Schönborn entsetzt hat.

Doch büßen muss der 37-jährige Afrikaner (Verteidiger Roland Friis) nicht. Unzurechnungsfähigkeit attestierte eine Gutachterin, zumindest im Zeitraum der Schändungen. Innere Stimmen hätten dem Attentäter befohlen, Statuen in den Kirchen zu zerstören.

Vor Gericht musste Ibrahim A. deshalb am Donnerstag nur wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt, zwei Mini-Sachbeschädigungen und einer angeblich gefährlichen Drohung.

Das zu erwartende Strafmaß wird gering sein. Jedenfalls niedriger als die bereits abgesessene U-Haft. Der Kirchenvandale bleibt frei.

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