Österreichs Städte im großen Test

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Österreichs Städte im großen Test

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Alle Infos über die Städte und wie es ihnen geht: In den letzten 10 Jahren wuchs die Bevölkerung der großen Städte im Schnitt um 7 Prozent.

Der neue Städtereport von Statistik Austria und Städtebund, der größte seit 2001, durchleuchtet die Lebensumstände in Österreichs Städten: Verschuldung, Lebenserwartung, Ausstattung bis hin zum Abfallaufkommen. Alle Landeshauptstädte haben heute mehr Einwohner als 2001, so Konrad Pesendorfer, Generaldirektor der Statistik Austria.

Zurzeit leben 1,699 Mio. Menschen in Wien, 257.000 in Graz und 189.000 in Linz. An letzter Stelle der Landeshauptstädte: Eisenstadt (12.900 Einwohner). Dabei wuchs die Einwohnerzahl seit 2001 in Graz mit 13,7 % am stärksten, Wien liegt mit 9,6 % Zuwachs am dritten Platz.

Vor allem die Zuwanderung treibt das Wachstum. Bei den kleineren Städten erlebte Brunn/Gebirge mit 17,8 Prozent den größten Bevölkerungszuwachs seit 2001 vor Wörgl (14 Prozent).

Bregenz ist jüngste Stadt, St. Pölten am ältesten
Allerdings: 17 der 72 großen Städte schrumpfen, vor allem in der Steiermark. Spitzenreiter ist Knittelfeld mit einem Minus von 7,7 Prozent vor Leoben (minus 4,2 Prozent) und Bruck an der Mur (–3,9%).

Die Stadt mit den höchsten Schulden pro Einwohner ist Gmünd mit 4.776 Euro, gefolgt von Krems (4.662 Euro).

So hoch sind die Schulden in ihrer Gemeinde (pdf-Download).

Hochweiß stehen viele Orte vor allem im Westen da: Spitzenreiter ist Eberndorf (2 Euro), Grödig (22 Euro) und St. Johann im Pongau mit 33 Euro.

Bei der Lebenserwartung liegen Kitzbühel (78,3 Jahre), Lienz (78,1) und Hermagor (78) am besten. Am kürzesten lebt man in Österreich in Wiener Neustadt (75,5) oder Bruck a. d. Leitha (75,5).

Bregenz ist mit einem Anteil von 21,5 % der bis 19-Jährigen die jüngste Landeshauptstadt, während Sankt Pölten mit 19,3 % über 65-Jährigen die älteste ist. Der geringste Prozentsatz älterer Personen findet sich mit nur 16,9 % in Wien.

Die meisten Erwerbstätigen (64,6 %) arbeiten in Graz. 

Bei Unterricht, Erziehung, Sport und Wissenschaft liegt Eisenstadt mit 20,8 Prozent der Ausgaben deutlich vor dem Schlusslicht Linz (9,5 Prozent). Dafür gibt die oberösterreichische Hauptstadt 26,9 Prozent für Wohlfahrt und Wohnbauförderung aus.

Bei der Kinderbetreuung der drei bis fünf Jahre alten Kinder ist Linz mit 98,6 % Betreuungsquote Spitze. Schlusslicht: Graz mit 83,7 % (Österreich-Schnitt: 90%).


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