Honigbär

© Gutleb

"Süßer Bär" plünderte Bienenstöcke

Ein bäriger Neuzuwanderer aus Slowenien macht zur Zeit den Imkern in den Karawanken das Leben schwer: Zum Wochenende knackte er gleich ein Dutzend Bienenstöcke. „Das ist einer, der neu im Lande ist“, so Bärenforscher Bernhard Gutleb. „Wer Bienenstöcke ausräumt, muss das auch gelernt haben. Von jenen Herren, die derzeit bei uns leben, kann das keiner – die wissen nur mit Schaffleisch umzugehen“, ist Gutleb überzeugt.

Honigbär
Der „süße Bär“ schnappte sich die Bienenvölker von Imker Willi Feinig aus Suetschach (Bezirk Klagenfurt-Land). „Ich habe einen Schaden von mehr als 1.000 Euro erlitten“, jammert der Bienenzüchter. Eine spezielle „Bärenversicherung“, ersetzt ihm freilich den gesamten Schaden. Er will nun seine summenden Bienenvölker in Zukunft mit einem stabilen Zaun vor ungebetenem Besuch schützen.

Auch Gutleb fürchtet, dass der Bär, der offensichtlich von seiner Mutter das Plündern von Bienenstöcken gelernt hat, auch in Zukunft keine Gelegenheit auslassen wird, zu Honig zu kommen. Und während Imker besorgt sind, begrüßen die Tierschützer von Vier Pfoten die Rückkehr von Braunbären in ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet. „Allerdings muss das Zusammenleben von Mensch und Tier erst wieder erlernt werden“, erklärt Johanna Stadler, Geschäftsführerin von Vier Pfoten.

Weniger über das Zusammenleben, sondern mehr über einen Namen für den neuen Bären grübelt Bärenforscher Gutleb: „Wem ein passender Name einfällt, der soll eine Mail schicken.“

Bären-Name gesucht:
ÖSTERREICH und der Bärenforscher Bernhard Gutleb suchen einen passenden Namen für den „süßen Bären“. Anregungen mit dem Betreff „Bär“ bitte an kaernten@oe24.at.

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