Verwirrung um Plakate des Kabarett Simpl

Jössas, der Kreisky!

© Pauty

Verwirrung um Plakate des Kabarett Simpl

In der Bundeshauptstadt ist der Wahlkampf ausgebrochen. Für betagtere Mitbürger allerdings jener des Jahres 1971. Damals warb Bruno Kreisky für die Nationalratswahlen am 10.Oktober mit dem Plakat-Spruch "Lasst Kreisky und sein Team arbeiten!“ um Stimmen. Er sollte schließlich die erste absolute Mehrheit für die SPÖ erzielen. Und jetzt, im August 2010, ist der Kreisky wieder da.

Ältere Semester
"Viele dürften einfach noch nicht mitbekommen haben, dass der Sonnenkönig tot ist“, schmunzelt Albert Schmidleitner, Geschäftsführer des Kabarett Simpl, über die Verwirrung bei älteren Semestern. Denn die "neue“ Kreisky-Kampagne hat das Simpl zu verantworten. Und dieses Team will keine Wählerstimmen, sondern Publikum für das neue Programm: "Lasst Kreisky und sein Team arbeiten! Eine Zeitreise in die Roaring Siebziger.“

Kreiskys Grafiker
Die Teaser-Plakate zum neuen Programm sahen jenen aus dem Jahr 1971 zum Verwechseln ähnlich. "Aufgebrachte Menschen haben bei uns angerufen, und geschimpft, dass wir für die SPÖ Werbung machen würden“, erzählt Schmidleitner, "ich glaube da sind wir auf offene Wunden gestoßen.“ Und um die Zeitreise perfekt zu machen, hat sich nun auch der damalige Grafiker Kreiskys beim Simpl gemeldet. Er will jetzt klagen. Das Plakat-Design sei schließlich seine Idee gewesen. "Wir werden uns einigen“, beruhigt Schmidleitner augenzwinkernd, "lasst uns jetzt einmal arbeiten!“

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