Vier Geldschein-Magier in Graz vor Gericht

Geldvermehrung

© dpa/Arne Dedert

Vier Geldschein-Magier in Graz vor Gericht

Einen echten Geldschein zwischen zwei weiße Banknoten gelegt, gepresst und chemisch behandelt: Und schon werden aus 100 Euro plötzlich 300. Diese wundersame Geldvermehrung haben vier Afrikaner einem Grazer Unternehmer versprochen. Doch der 250.000-Euro-Deal platzte und das Quartett wurde verhaftet. Heute stehen die Betrüger in Graz vor Richter Günter Sprinzel.

Scheine aus dem Kongo
Kennengelernt haben die seriös gekleideten „Geschäftsleute“ den Grazer (48) bei einem Reifenhändler. Man plauderte über eine mögliche Zusammenarbeit. Freilich staunte der 48-Jährige nicht schlecht, als ihm von lukrativen Kontakten zu einem Minister im Kongo erzählt wurde. Dieser hätte Blanko-Geldscheine im Wert von 5 Millionen Euro, die nur noch „behandelt“ werden müssten. „Wash-Wash-Trick“ nennt man das bei der Polizei. Das wusste der Grazer aber nicht. Nach einer Demonstration willigte er ein, echtes Geld für die Geldschein-Magier aufzutreiben.

50.000 Euro kratzte er zusammen, zwei Drittel des Gewinnes wurden ihm in Aussicht gestellt.

Festgenommen
Der Deal platzte, als die Afrikaner 250.000 Euro vom Grazer verlangten. Der Unternehmer wurde endlich misstrauisch und informierte die Polizei. Sie verhaftete die Männer bei einem vom Grazer eingefädelten Treffen.

Autor: (rot)
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