Lawinen-Verursacher muss Suchaktion zahlen

Kitzsteinhorn

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Lawinen-Verursacher muss Suchaktion zahlen

Ein anderer Wintersportler wurde verschüttet und erst mit Hilfe einer großen Suchaktion unverletzt geborgen. Diese Kosten soll nun der Verursacher der Lawine zahlen. Er hat laut Behörden fahrlässig den Einsatz von Rettungskräften verursacht.

Späte Reue - 10.000 Euro Kosten
Der Lawinenauslöser, ein tschechischer Skilehrer, bedauerte den Vorfall. "Ich habe keine Entschuldigung dafür, ich bin einfach den Spuren gefolgt, die bereits im Schnee waren", sagte der Mann im Ö1-Morgenjournal. Die reuigen Worte kommen jedoch zu spät: Den Einsatz mit 40 Bergrettern, 4 Hubschraubern, 15 Alpingendarmen sowie 4 Lawinenhunden muss der Variantenfahrer wohl berappen. Ersten Schätzungen zufolge kostete der Einsatz rund 10.000 Euro.

Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Samstag. Der Skifahrer wurde auf der Piste von den Schneemassen erfasst und dabei teilweise verschüttet. Der Mann konnte sich selbst aus den Schneemassen befreien. Er blieb unverletzt, stand aber unter Schock. Drei Variantenfahrer - zwei Snowboarder und ein Skifahrer - hatten das ca. 150 Meter breite und 200 Meter lange Schneebrett ausgelöst, waren dann aber unerkannt davongefahren. Ein Ausläufer der Lawine geriet auf die Piste.

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