Innsbruck: Bett-Wanzen-Alarm im Nachtzug

Ungeziefer im Zug

 

Innsbruck: Bett-Wanzen-Alarm im Nachtzug

Dass sich in Langstreckenzügen so allerhand ansammelt, ist kein Geheimnis. Aber die Passagiere des DB-Autozuges, eines Tochterunternehmens der Deutschen Bahn, von München nach Rom werden sich an die Nacht auf Samstag wohl ewig erinnern. Zwei Schlafwagen waren komplett von Bettwanzen befallen. Die Tiere lösen Hautausschläge und starken Juckreiz aus. Aufgeregte Zugfahrer alarmierten die Behörden, der Zug wurde gegen ein Uhr morgens in Innsbruck gestoppt.

Reagiert
Die Mitarbeiter der ÖBB reagierten sofort. Die befallenen Wägen wurden abgehängt und zur Hitzereinigung nach München geschickt. Weil im Zug zu wenig Platz war, wurde ein Ersatzwaggon gestellt. Mit 90-minütiger Verspätung ging es dann nach Rom weiter. Einige Passagiere wurden auch per Bus an ihr Fahrtziel in Bologna gebracht.

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Unglaublich: Bei der Beschwerdestelle der Deutschen Bahn meinte man nur lapidar, dass dies öfters vorkomme. Die Betroffenen können sich für eine Entschädigungszahlung dorthin oder an den Startbahnhof wenden. ÖBB-Sprecher Rene Zumtobel bekräftigte, dass es in österreichischen Zügen noch nie zu solchen Problemen gekommen sei: "Die Züge werden täglich gereinigt.“

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