Schulleiter nach Kuvertieraktion nur ermahnt

"Unzulässige Aktion"

© sxc.hu

Schulleiter nach Kuvertieraktion nur ermahnt

Der Vorarlberger Schuldirektor aus Hörbranz (Bezirk Bregenz) ließ Schüler im Nachmittagsunterricht im örtlichen Gemeindeamt beim Kuvertieren von Briefen helfen. Jetzt ist er ermahnt worden. "Der betroffene Schulleiter ist dienstrechtlich belehrt worden, dass solche Dinge während des Unterrichts nicht zulässig sind, nicht toleriert werden und künftig zu unterlassen sind", so Stemer. Damit sei die Angelegenheit für ihn erledigt.

Schüler halfen "auf freiwilliger Basis"
Es habe Gesprächen mit dem "sonst ganz hervorragenden" Schulleiter und mit dem Hörbranzer Bürgermeister gegeben, in die sowohl die Schulabteilung des Landes als Dienstbehörde als auch die Bezirksschulbehörde involviert gewesen seien, so Stemer. Wie sich dabei herausstellte, hätten die Schüler tatsächlich im Rahmen des Werkunterrichts auf freiwilliger Basis Briefe kuvertiert, um die Klassenkasse aufzubessern, berichtete Stemer.

"Unzulässige Aktion"
Die Aktion war nach Vorwürfen der örtlichen SPÖ bekanntgeworden. Man habe nun aber klar gemacht, dass das eine "unzulässige Aktion" war, so der Schul-Landesrat. Wenn solche Aktivitäten außerhalb der Schulzeit in der Freizeit der Schüler mit Zustimmung der Eltern erfolgten, sei dagegen aber nichts einzuwenden, betonte Stemer.

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