Alle Reaktionen zur Steuerreform

Einigung

Alle Reaktionen zur Steuerreform

Die Einigung zur Steuerreform steht. Auch wenn noch nicht alle Details bekannt sind, gibt es schon die ersten Reaktionen. Wie zu erwarten zeigen sich die Oppositionsparteien wenig zufrieden mit dem Paket der Regierung. Die Gewerkschaft zeigt sich hingegen "vorsichtig positiv", ebenso der Pensionistenverband.

Alle Details zur Steuerreform finden Sie hier!

Reaktionen zur Steuerreform 1/14
Erich Foglar (ÖGB-Präsident) "Das, was wir hören klingt aufs erste positiv. Für uns ist wichtig, dass der Löwenanteil bei den untersten und mittleren Einkommen liegt, weil das ist für die Kaufkraft wichtig."
Heinz-Christian Strache (FPÖ) "Meilensteine sehen anders aus. Dieses jämmerliche Ergebnis zeigt bloß einmal mehr, dass der rote Bundeskanzler und sein schwarzer Vize völlige Fehlbesetzungen sind."
Eva Glawischnig (Grünen) "Von einer Steuerreform kann man nicht sprechen, wir haben es mit einer Tarifanpassung zu tun. Die Behauptung, dass Niedrigverdiener entlastet werden, ist falsch." 
Norbert Darabos (SPÖ-Bundesgeschäftsführer) "Wir haben als Sozialdemokratische Partei lange und hart für diese Reform gekämpft. Wieder einmal zeigt sich, dass sich Beharrlichkeit lohnt. "
Hans Niessl (Landeshauptmann Burgenland, SPÖ) "Ich finde das Paket in Ordnung, ich finde das Gesamtergebnis in Ordnung. Die erste Priorität ist mehr Netto vom Brutto. Und 1.300 Euro ist ein deutliches Mehr."
Karl Blecha (Pensionistenverbandschef) "Die erstmalige Einbeziehung der Pensionisten in die Gutschriftsregelung, die den Pensionisten bisher vorenthalten wurde, war der Knackpunkt. Jetzt erfolgt der Durchbruch."
Sepp Schellhorn (NEOS-Wirtschaftssprecher) "Damit beweist die ÖVP einmal mehr, dass sie ihre Kompetenz in Wirtschaftspolitik längst verloren hat. Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle Unternehmerinnen und Unternehmer in diesem Land!".
Herbert Kickl (FPÖ-Generalsekretär) "Diese Steuerreform aus der rot-schwarzen Giftküche werden die Österreicher wohl mehr oder weniger zur Gänze aus der eigenen Tasche berappen müssen. Eine Schnitzel-Steuer wäre ein weiterer Tiefpunkt dieser unfähigen Bundesregierung."
Franz Vranitzky (SPÖ) "Man sollte den Schwung beibehalten und an der Förderalismus-Entschlackung und den Rahmenbedingungen für Bildung und Forschung zügig weiterarbeiten."
Manfred Haimbuchner (FPÖ OÖ) "Unter dem Strich bleibt eine Unter-Anführungszeichen-Entlastung, welche lediglich die kalte Progression der letzten Jahre ausgleicht. Nachdem keine echte Systemreform angegangen wurde und die kalte Progression weiterhin erbarmungslos zuschlägt, wird die jetzige Reform in wenigen Jahren wieder verpufft sein"
Gisela Wurm (SPÖ-Frauensprecherin) "Frauen verdienen leider immer noch weniger als Männer und arbeiten öfter in Teilzeit. Ihnen kommt daher besonders zugute, dass auch die unteren Einkommen entlastet werden"
Ulla Weigerstorfer (Team Stronach-Tierschutzsprecherin) "Die angepeilte Erhöhung der Mehrwertsteuer für einzelne Produktgruppen auf 20 Prozent wird zu einer versteckten Tiersteuer. Das trifft nicht nur die vielen tausenden Hunde- und Katzenfreunde - oft Pensionisten mit Mindestrente - sehr hart. Auch Familien, die doch eigentlich entlastet werden sollten, werden somit zur Kasse gebeten."
Wolfgang Katzian (FSG-Vorsitzender) "Als Gewerkschafter ist man sehr froh darüber, dass es eine sehr große Entlastung für die Arbeitnehmer geben wird."
Waltraud Dietrich (Team Stronach) "Diese angekündigte Steuerreform, für die sich Kanzler Faymann und Vizekanzler Mitterlehner schon selbst feiern, wird ein Sturm im Wasserglas"

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