Die ÖVP stürzt auf 20% ab

Aktuelle Umfrage

Die ÖVP stürzt auf 20% ab

Vom Rechnungshof-Streit bis zu den jüngsten Attacken auf den neuen Kanzler Christian Kern – profitieren kann die ÖVP von ihrer Konflikt-Strategie in der Koalition nicht. Im Gegenteil: Laut aktueller ÖSTERREICH-Umfrage (600 Befragte vom 22. bis 23. 6.) liegt die ÖVP schon fast so schlecht wie unter dem früheren ÖVP-Chef Michael Spindelegger im Jahr 2014: nämlich bei 20 %.

■ FPÖ kann jubeln: 34 %. Erster Profiteur der Koalitionsquerelen bleibt die FPÖ: Heinz-Christian Straches Partei liegt beständig bei 34 % – einen Wahlsieg hätte sie bei etwaigen Neuwahlen locker in der Tasche.

■ SPÖ stabil bei 25 %. der SPÖ von Kanzler Christian Kern schadet der Clinch zumindest nicht. Bei Kerns Start war man bei 23 % – nunmehr sind es 25 %, gleich viel wie in der vergangenen Woche. Strache hat er allerdings keineswegs in Sichtweite.

ÖVP-Mann Kurz schlägt Kern bei der Kanzlerfrage

■ ÖVP fünf Punkte hinter SPÖ. Die ÖVP von Vizekanzler Reinhold Mitterlehner schwächelt: Nur noch 20 %, einen Punkt weniger als vor zwei Wochen. Die Schwarzen liegen also bereits fünf Punkte hinter der SPÖ. Und: Bei einer Neuwahl hätten SPÖ und ÖVP zusammen keine Mehrheit mehr. Kleiner Trost für die Schwarzen. Würde der Kanzler direkt ­gewählt und stünde Außenminister Sebastian Kurz zur Wahl – dann hätte der Schwarze mit 54 zu 46 % die Nase vor Kern.

■ Grüne & Neos: eher schwach. Keinen Effekt hat der Koa­litionsstreit übrigens auf die Grünen (sie erreichen blamable 12 %) und die Neos (7 %).

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