Neue Umfrage: Zwei Duelle Kopf an Kopf

Vor EU-Wahl

Neue Umfrage: Zwei Duelle Kopf an Kopf

Ganz im Gegensatz zur EU-Wahl kann die FPÖ bei der Sonntagsfrage fürs Parlament zulegen. Die Präsentation des Koalitionsbudgets hat der Strache-Partei offensichtlich genützt. Wäre heute Neuwahl, läge die FPÖ gleichauf mit der SPÖ bei 24 % auf Platz eins. Das zeigt die neue Gallup-Umfrage für ÖSTERREICH (400 Befragte, 28.–30. April).

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Sonntagsfrage zum Nationalrat

Die Budgetrede von ÖVP-Chef und Finanzminister Michael Spindelegger hat seiner Partei nichts gebracht. Die ÖVP liegt weiter mit 20 Prozent auf Platz drei. Dahinter werden die NEOS immer mehr zum Albtraum der Grünen. Sie können sich auf Platz vier festsetzen (14 %), die Grünen fallen um ein Prozent auf Platz fünf (13 %).

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Politbarometer der Parteispitzen

Das Politbarometer komplettiert das schwache Abschneiden von SPÖ und ÖVP: Bei der Frage „Welcher Politiker ist Ihnen positiv/negativ aufgefallen?“ liegen sowohl Faymann (Saldo minus 19 %) als auch Spindelegger (minus 35 %) im tiefroten Bereich. Es gibt aber auch Gewinner: Einige Minister legen kräftig zu.

Kurz mit sensationellem Wert für einen Minister
Top-Saldo. An der Spitze einsam Außenminister Sebastian Kurz (VP). Er legt weiter zu und kommt auf den Top-Saldo von 46 Prozent (der höchste je von ­einem Regierungsmitglied erreichte Wert).

  • Auf Platz zwei Justizminister Wolfgang Brandstetter (VP, 21 %).
  • Dahinter der beste „Rote“, Verteidigungsminister Gerald Klug (18 %). Ihm dürfte die Baby-Ankündigung einen Popularitätsschub verpasst haben.
  • Ebenfalls mit stark steigender Tendenz: Familienministerin Sophie Karmasin (VP, 17 %).


EU-Wahl: ÖVP ist leichter Favorit

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Sonntagsfrage zur EU-Wahl

Das Rennen um Platz eins bei der EU-Wahl wird knapp. In der aktuellen Gallup-Umfrage liegen SPÖ und ÖVP gleichauf bei je 24 %. Die FPÖ scheint aus dem Rennen, hat sich vom Mölzer-Aufreger trotz Rücktritt noch nicht erholt. Die Strache-Partei liegt mit 19 % abgeschlagen auf Platz 3.

Die NEOS legen weiter zu und liegen mit 14 % vor den Grünen (13 %). Bewegung auch am Ende des Feldes: Martin Ehrenhauser von „Europa anders“ punktet mit seinem Aktionismus: 3 % und die Chance auf den Einzug ins Europaparlament.

Platz eins also noch nicht entschieden? Sieht man sich die Umfrage genauer an, kristallisiert sich doch ein Favorit heraus: die ÖVP. Sie scheint den zugkräftigeren Spitzenkandidaten zu haben. Fragt man nur jene, die an der EU-Wahl teilnehmen wollen, liegt ÖVP-Frontmann Othmar Karas deutlich (29 Prozent) vor SPÖ-Newcomer Eugen Freund (25 Prozent). Auch die Frage „Wer hat die besten Konzepte für Europa?“ gewinnt die ÖVP (25 %) klar vor der SPÖ (22 %).

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