VP-Krise nach AK-Schlappe

ÖAAB im Sturzflug

VP-Krise nach AK-Schlappe

Minus 4,9 Prozentpunkte in Salzburg, minus 3,9 in Wien, nur in Tirol gab es ein schmales Plus von einem Punkt. Die AK-Wahl wird für den VP-Arbeitnehmerbund AAB zum Fiasko.

Als ob Parteichef Michael Spindelegger wegen der Hypo nicht schon genug zu tun hätte, bricht dem Niederösterreicher jetzt auch noch seine politische Heimat weg. Dabei hat sich der AAB unter Spindelegger zum mächtigsten VP-Bund gemausert: Neben dem Parteichef sind auch Staats­sekretär Jochen Danninger, Klubchef Reinhold Lopatka sowie Innenministerin Johanna Mikl-Leitner AABler. Mikl gibt jetzt in ÖSTERREICH die Devise aus: Zumindest im AAB-Kernland Niederösterreich werde es keine Niederlage geben.

»Häme der anderen Bünde ist Spindelegger sicher«
Politikexperte Thomas Hofer sieht durch die AK-Schlappe zwar keine Obmanndebatte aufbranden – geschwächt sei Spindelegger aber allemal: „Angesichts der innerparteilichen Vormacht des AAB wird es sicher den einen oder anderen hämischen Kommentar aus Wirtschafts- oder Bauernbund geben.“

Wichtiger seien für Spindelegger aber die Wahlgänge im Mai (EU-Wahl) und im September in Vorarlberg.

Mikl-Leitner: "Schmerzt, wenn man verliert"

ÖSTERREICH: Was sagen Sie als ÖAAB-Chefin zum bisherigen Abschneiden bei der AK-Wahl?
Johanna Mikl-Leitner: Wir müssen das differenziert sehen. In Vorarlberg und Tirol waren wir gut, Salzburg und Wien waren aber nicht erfreulich, da müssen wir schauen, was wir ändern müssen. Aber es schmerzt selbstverständlich, wenn man hier verliert.

ÖSTERREICH: Machen Sie sich jetzt Sorgen um das ­Abschneiden in Niederösterreich?
Mikl-Leitner: Nein, in Nieder­österreich wollen wir stärker werden und sind dort auch gut aufgestellt.

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