ÖH trauert um Wissenschaftsministerium

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ÖH trauert um Wissenschaftsministerium

Schätzungsweise 200 Menschen sind Montagmittag dem Aufruf der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) zu einer Kundgebung gegen die Fusion des Wissenschaftsministeriums mit dem Wirtschaftsressort gefolgt. Sie veranstalteten einen Trauermarsch am Minoritenplatz vor dem Ministerium inklusive Pappsarg, Grabkerzen, Trauermusik und einem "Kondolenzbuch".

Die Wirtschaft dürfe nicht über die Wissenschaft bestimmen, hieß es bei der Kundgebung. Verwiesen wurde auch auf den Protest mehrerer 10.000 im Internet.

Diashow Studenten tragen Wissenschaft zu Grabe

Trauerzug durch die Wiener City

Trauerzug durch die Wiener City

Trauerzug durch die Wiener City

Trauerzug durch die Wiener City

Trauerzug durch die Wiener City

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Übergabe
Der neue Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) erklärte im Vorfeld, dass er solche Proteste respektiere. Er wolle dem entgegenarbeiten, indem er Kooperation anbiete, er wolle den Protesten "konkrete inhaltliche" Politik entgegensetzen. Die Freiheit der Wissenschaft werde von ihm selbstverständlich respektiert, unterstrich Mitterlehner. Es gehe darum, Synergien bei der Forschung zu heben.

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