Postbus schließt Standort Erdberg

Proteste

Postbus schließt Standort Erdberg

Die Kapazitäten sollen von dort ab 30. Juni auf die Betriebsstandorte Vösendorf, Hütteldorf, Hollabrunn und Wien 20 verlagert werden. Kein Mitarbeiter soll dabei seinen Job verlieren. Wenn möglich sollen die Arbeitsplätze weiter in der Postbus GmbH liegen, sonst soll es "adäquate andere Arbeitsplätze im ÖBB-Konzern" geben, heißt es in einer Aussendung des Unternehmens.

Aus Protest gegen die Schließung des Standortes ist die Postbus-Personalvertretung mit 150 Kollegen zur Aufsichtsratssitzung gekommen. Sie fürchtet den Verlust von 180 Arbeitsplätzen und mittelfristig eine "Zerschlagung des Postbusses". "Bei einer Kundgebung vor der Sitzung erklärten sich AK-Präsident Herbert Tumpel, Postgewerkschaftschef Gerhard Fritz und der ÖGB solidarisch mit der Postbus-Belegschaft und forderten das Management auf, in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit nicht noch weiter sinnlos Arbeitsplätze zu vernichten", heißt es in einer Aussendung der Personalvertretung.

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