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Pröll bei Kanzlerfrage weit vor Faymann

"market"-Umfrage

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Pröll bei Kanzlerfrage weit vor Faymann

Wenn es eine Bundeskanzler-Direktwahl gäbe, würde zum derzeitigen Stand ÖVP-Vizekanzler Josef Pröll mit 30 Prozent als Sieger hervorgehen. SPÖ-Regierungschef Werner Faymann könnte laut einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts "market" mit nur 20 Prozent der Stimmen rechnen. Auch in der Sonntagsfrage liegt die ÖVP vor der SPÖ. Für die Umfrage wurden im März 1.000 repräsentativ für die Bevölkerung ab 16 Jahren ausgewählte Personen telefonisch befragt.

Zweitgrößte Wählergruppe wählt niemanden
Für FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache als Kanzler sprachen sich neun Prozent der Befragten aus, für die Grünen-Chefin Eva Glawischnig sechs Prozent und für BZÖ-Obmann Josef Bucher ein Prozent. Die mit 29 Prozent zweitgrößte Wählergruppe ist jene, die sich für keinen der derzeitigen Parteichefs entscheiden würde. Sechs Prozent machten bei dieser Frage keine Angaben.

Keine ÖVP-Kandidatur ist okay
Die Mehrheit der Österreicher (61 Prozent) geht mit der Entscheidung der Volkspartei, bei den Bundespräsidentenwahlen auf einen eigenen Kandidaten zu verzichten, konform. 30 Prozent der Befragten gaben an, nicht erfreut zu sein, neun Prozent wollten dazu keine Angaben machen. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei jenen, die die Meinungsforscher als "ÖVP-Präferenten" bezeichnen: Ebenfalls 61 Prozent halten die Entscheidung für richtig, 35 Prozent hätten sich einen Kandidaten aus den eigenen Reihen gewünscht, fünf Prozent haben dazu keine Meinung.

Bei Sonntagsfrage verlieren SPÖ und BZÖ
Bei der Sonntagsfrage würden 31 Prozent der Österreicher ihre Stimme für die ÖVP abgeben, 27 Prozent für die SPÖ, 21 Prozent für die FPÖ/FPK, zwölf Prozent für die Grünen, vier Prozent für das BZÖ und fünf Prozent für andere. Im Vergleich zur Nationalratswahl 2008 hätte damit die ÖVP, die FPÖ und die Grünen um fünf, drei sowie zwei Prozentpunkte zugelegt, die SPÖ um zwei Punkte verloren. Einen massiven Absturz würde das BZÖ erleben. Statt 10,7 Prozent würden aktuell nur mehr vier Prozent das Bündnis wählen.

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